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Brennender Trockner jagt Bewohner aus dem Haus

Feuerwehrleute mit Atemschutzmasken beim Einsatz an der Unglücksstelle in Marpingen. Leserfoto: S. Schmidt</p>

Feuerwehrleute mit Atemschutzmasken beim Einsatz an der Unglücksstelle in Marpingen. Leserfoto: S. Schmidt

Brandunglück in der Marpinger Straße Zum Kallenborn: Dort hat ein Feuer am Samstagmittag mehrere Bewohner eines Hauses in Gefahr gebracht. Wie Feuerwehrsprecher Dirk Schäfer informiert, hatte ein Wäschetrockner im Keller Feuer gefangen. Das war den Helfern über die fürs Saarland zentrale Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg mitgeteilt worden.

Gleichzeitig erfuhren die Helfer, dass mehrere Menschen in dem betroffenen Gebäude leben. Allerdings war nicht klar, wie viele von ihnen sich zurzeit des Alarms dort aufhielten.

Acht Bewohner sind an dieser Adresse gemeldet. Als die Wehren aus Marpingen und Alsweiler ankamen, klärte sich rasch: Zurzeit waren drei Bewohner zuhause. Schnell stellte sich zudem heraus: Per Zufall hatte eine Jugendliche, die ebenfalls in dem Haus lebt, den Brand im Keller entdeckt, als ihr Qualm bereits im Treppenhaus entgegenkam, und sich sofort mit zwei weiteren Nachbarn in Sicherheit gebracht. Damit der dichte Rauch nicht alle Räume in dem dreigeschossigen Mehrfamilienhaus erreichte, taten sie nach Schäfers Angaben das einzig Richtige: Sie schlossen vor ihrer Flucht alle Türen.

Jetzt waren die Wehren am Zug. Deren Mitglieder mussten Atemschutzmasken tragen, um in den Keller vorzudringen. Schwarze Schwaden drangen da schon aus den Fenstern. Mit technischen Geräten schafften sie es, dass sich der Rauch nicht weiter ausdehnte. Der Trockner, der da komplett in Flammen stand, wurde gelöscht. Allerdings hatten da Ruß und Hitze unter anderem die Heizungsanlage arg beschädigt.

Für die Bewohner bedeutete dies: Sie können vorerst nicht zurück in ihre Wohnungen. Schäfer sagt, dass alle vorübergehend bei Verwandten und Freunden untergekommen seien. Verletzt wurde indes niemand.

Ein Sprecher der St. Wendeler Polizei ließ am Sonntag wissen, dass die Ursache nach bisherigen Erkenntnissen ein technisches Problem am Wäschetrockner gewesen sein könnte. Die Untersuchungen dauerten aber noch an. Zur Schadenshöhe machte er keine Angaben.

Des Weiteren an dem beteiligt, der gegen 13.20 Uhr begann: Feuerwehrkollegen aus Berschweiler, der Malteser-Hilfsdienst (MHD) aus Tholey und zur Kontrolle der betroffenen Heizung ein Schornsteinfeger.

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