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Briefkästen im Saarland sonntags nur noch selten geleert

Saarbrücken.  Immer weniger Briefkästen der Deutschen Post AG werden noch am Sonntag geleert. Diese auffällig durch einen roten Punkt gekennzeichneten Briefkästen rechnen sich für die Post immer weniger. Nach Unternehmensauffassung werden einfach zu wenig Briefe an den Sonntagen eingeworfen. „Wir sehen ja, was sonntags drin ist“ sagte Heinz-Jürgen Thomeczek, Sprecher der Deutschen Post. „Der Anteil der Privatpost an den 65 Millionen Briefen, die wir täglich befördern, ist seit Jahren rückläufig und liegt inzwischen bei nur noch bei 16 Prozent“, so Thomeczek. Fast 85 Prozent der beförderten Briefsendungen ordnet die Post damit dem Bereich der Geschäftspost zu. Doch diese findet nur sehr selten über die Briefkästen den Weg in das Logistiksystem der Deutschen Post AG. Die Geschäftspost wird in der Regel direkt von den Unternehmen in den Filialen eingeliefert – in der Regel von Montag bis Freitag. Damit fehlt der Deutschen Post sonntags immer mehr die kritische Masse an Briefaufkommen, und die Post reagiert darauf mit einem reduzierten Service. „Der Trend ist klar gegen den roten Punkt“, sagte Thomeczek.

Derzeit werden im Saarland und in der Westpfalz, die zusammen das Posteitzahlengebiet 66 bilden, gerade noch 105 Briefkästen sonntags geleert – und es werden mit der Zeit noch weniger werden. Daran wird auch die gerade in Kraft getretene Portoanhebung auf 58 Cent für den Standardbrief nichts ändern. Ein erfreulicher Trend ist dennoch zu vermelden: In den vergangenen zwei Jahren hat die Post die Zahl der insgesamt vorhandenen Briefkästen um 40 auf jetzt 1640 erhöht. adr

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