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Britz hofft auf neuen Behinderten- Beauftragten für Saarbrücken

Die scheidende städtische Behindertenbeauftragte, Elisabeth Geiger, hat Oberbürgermeisterin Charlotte Britz vorgeworfen, wenig Interesse am Thema Behinderte zu haben. Dem widerspricht Britz sehr deutlich.

Saarbrücken. Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz (SPD) hat den Vorwurf der städtischen Behindertenbeauftragten Elisabeth Geiger (CDU), zurückgewiesen, sie sei nicht sehr interessiert an der Verbesserung der Lebensbedingungen behinderter Menschen. Geiger will nach drei Jahren Amtszeit nicht mehr für das Ehrenamt der Behindertenbeauftragten kandidieren (die SZ berichtete). Sie begründet das unter anderem damit, dass es ihr nicht gelungen sei, mit ihren Anliegen zu Britz durchzudringen. Auch den Behindertenbeirat kritisiert Geiger. Er arbeite oft zu oberflächlich, sagt sie. 

Britz sieht sich zu Unrecht kritisiert. "Ich akzeptiere natürlich die Entscheidung von Elisabeth Geiger, nicht mehr zur Wahl der Behindertenbeauftragten anzutreten. Die öffentlichen Äußerungen von Frau Geiger habe ich zur Kenntnis genommen", sagt sie. Dass Geiger keine Möglichkeit gehabt habe, sich in die Stadtpolitik einzumischen, sei aber falsch. Die Behindertenbeauftragte sei berechtigt, an den Sitzungen der städtischen Gremien beratend teilzunehmen. "Rederecht kann ihr nach Antrag zu jedem Verhandlungsgegenstand der Tagesordnung eingeräumt werden. Davon hat sie meines Wissens kaum Gebrauch gemacht", sagt Britz. Von dem oder der neuen Behindertenbeauftragten, der oder die vom Stadtrat gewählt wird, erhoffe sich sich "nun Impulse zur Verwirklichung der Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen", sagt Britz.

Sie selbst habe großes Interesse daran. Britz: "Die Integration behinderter Menschen war mir bereits während meiner achtjährigen Amtszeit als Sozialdezernentin ein wichtiges Anliegen, und das ist es auch heute in meiner Tätigkeit als Oberbürgermeisterin. Die Zusammenarbeit mit dem Behindertenbeirat war daher auch immer sehr konstruktiv."

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