A623 Friedrichsthal Richtung Saarbrücken Zwischen AS Saarbrücken-Herrensohr und Einmündung Rodenhof Bauarbeiten, linker Fahrstreifen gesperrt, Stau zu erwarten bis 19.10.2017 05:00 Uhr (17.10.2017, 16:49)

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Bürger müssen sich mit Baumaßnahmen arrangieren

Nachrichten aus der Region Saarbrücken.

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Holz. In Holz wird ein Seniorenheim gebaut. Der Glück- Auf-Weg wird verbreitert, vor dem Kindergarten wird ein Wendehammer für Schulbusse angelegt, auch im Kindergarten laufen Renovierungsarbeiten (wir berichteten). Nicht jeder hat Freude an diesen geballt auftretenden Baumaßnahmen, wie ein Brief unserer Leserin Heidi Forster zeigt. Sie beklagt „eklatante Missstände am Holzer Kindergarten“.

So die Lärmbelästigungen während des Kindergartenbetriebes. Wir haben im Heusweiler Rathaus nachgefragt. Pressesprecher Hans Trouvain erklärte: „Dort, wo Bauarbeiten laufen, entsteht auch Lärm. In Holz ist es so, dass Arbeiten, die starken Lärm verursachen, in Abstimmung mit der KITA-Leitung erledigt werden, um die Störungen auf ein Mindestmaß zu beschränken. Lärmintensive Maßnahmen laufen außerhalb der Kindergartenzeit.“ Heidi Forster kritisiert auch, dass der Garten voller Gerüststangen stehe und die Spielgeräte abmontiert seien. Dazu Trouvain: „.Der Abbau der Spielgeräte hat nichts mit der Baumaßnahme zu tun. Die Gemeinde ist zu einer jährlichen Sicherheitsüberprüfung verpflichtet.

Dabei wurde festgestellt, dass in Holz nicht mehr alle Geräte die Sicherheitskriterien erfüllen. Diese werden instandgesetzt und danach wieder aufgestellt. Die Frage nach den Gerüststangen ist für mich unverständlich. Das Gebäude bekommt eine neue Wärmeschutzfassade. Wie soll eine Firma diese Arbeiten ausführen ohne Gerüst?“ Unfallträchtiger Weg Heidi Forster kritisiert zudem, dass der Haupteingang des Kindergartens geschlossen wurde. Man müsse jetzt durch den Garten gehen, um die Kinder zur Tagesstätte zu bringen. Dieser Weg sei jedoch auf Grund von losen Steinen, Kuhlen und Matsch sehr unfallträchtig. Vor allem für gehbehinderte Menschen oder Eltern mit Kinderwagen. „Ist die Gemeinde nicht in der Lage, diesen Weg zu schottern und begehbar zu machen?“, fragte sie. „Die jetzige provisorische Zuwegung ist geschottert und verdichtet“, sagt Trouvain dazu. Nach Abschluss der Arbeiten werde der Weg behindertengerecht sein, was gegenüber der jetzigen Situation eine deutliche Verbesserung bedeute, „in der Bauphase sind Beeinträchtigungen aber nicht zu vermeiden“, so Trouvain.

Im Übrigen seien die Eltern durch die Kindergartenleitung stets umfassend über alle Maßnahmen informiert worden. Heidi Forster kritisierte auch die Zustände am Glück- Auf-Weg: „Bäume und Hecken wurden dort entfernt. Aber muss es denn sein, dass Äste und Zapfen einfach liegenbleiben? Mitten auf dem Gehweg, der unter anderem die Verbindung zur Heusweiler Straße, zum Marktplatz und zur katholischen Kirche darstellt? Ich hoffe nur, dass die Gemeinde eine gute Unfall-Versicherung hat, denn es ist nur eine Frage der Zeit, wann der erste Bürger zu Schaden kommt.“ Hans Trouvain verweist darauf, dass der Glück-Auf-Weg im Rahmen der Tiefbauarbeiten im unteren Teil voll gesperrt, mit Bauzaun abgesichert und Unbefugten kein Zugang möglich sei. Wer dort zu Schaden kommt, müsse selbst dafür haften.

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