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Bürgerinitiative Hubert-Müller-Straße: „Wir haben die Schnauze voll“

Gigantische Blechlawine besteht aus mehreren Verkehrsströmen

 „A 1-Verschwenkung“ würde Blechlawine eindämmen

Und weil die „Verschwenkung“ zwischen A 1 und A 623 ebenfalls ein Stück Autobahn wäre, müsste sogar die Bundesregierung den Bau bezahlen. Also erkundigte sich die SZ im Bundesverkehrsministerium (BVM) nach dem Stand des seit zehn Jahren diskutierten Projektes.

Das BVM versicherte: Die Verschwenkung stehe im Bundesfernstraßen-Bedarfsplan „als Vorhaben des vordringlichen Bedarfs.“ Allerdings seien die Pläne aus zwei Gründen noch nicht weit gediehen. Erstens müsse die Verschwenkung ja durch ein Naturschutzgebiet gelegt werden. Und zweitens bereite sich die Straßenbauverwaltung des Saarlandes zurzeit darauf vor, die Fahrzeuge auf allen Straßen des Landes zu zählen. Mit den Ergebnissen werde später weitergeplant.

Abschließend stellt das BVM fest, „Voraussetzung“ für den Bau der Verschwenkung sei „dass hierfür das Baurecht durch das Land geschaffen werden muss, bevor sich für den Bund die Frage nach Finanzierung und Realisierung stellt“.

Daraufhin fragte die SZ mehrmals im saarländischen Verkehrsministerium nach, wann denn nun das vom BVM zitierte „Baurecht“ für die Verschwenkung geschaffen wird. Nach über einem Monat erging folgende Antwort: „Die A 1-Verschwenkung wird derzeit nicht vorangetrieben. Die Begründung hat das Bundesministerium bereits geliefert. Die Antwort des Bundesministeriums ist mit uns abgestimmt.“

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