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Bundespolizei bekommt Neubau für Revier am Saarbrücker Hauptbahnhof

Saarbrücken. Gute Nachricht für die Bundespolizei im Saarland: Nach jahrelangen internen Diskussionen und Verzögerungen hat das Bundespolizeipräsidium in Potsdam jetzt einem Neubau für das Revier am Saarbrücker Hauptbahnhof zugestimmt. In der rund um die Uhr besetzten Dienststelle arbeiten derzeit 55 Beamte. Seit mehr als vier Jahren ist das Revier provisorisch in Ausweichräumen im ehemaligen Bahndirektionsgebäude untergebracht. Dort fehlen aber Gewahrsamzellen und Sicherheitseinrichtungen. Der heutige Bundesumweltminister und frühere Bundesinnenstaatssekretär Peter Altmaier (CDU) hatte im Januar 2009 nach einem Ortstermin die damalige Unterkunft am Gleis 5/12, die als menschenunwürdig bezeichnet wurde, schließen lassen. Das Ausweichquartier im Direktionsgebäude sollte eigentlich als Notlösung nur bis Ende 2010 genutzt werden. Von einem Teilneubau am Osteingang des Hauptbahnhofs (im Innenhof vor dem Osttunnel) war bereits 2009 die Rede. Auf Weisung Altmaiers hatte die Bundespolizei kurzfristig 35 000 Euro für die Planung zur Verfügung gestellt.

Schwierige Haushaltslage

Ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion in Bexbach bestätigte am Freitag, dass voraussichtlich in der nächsten Woche die notwendigen Verträge für den Bau zwischen Bahn und Bundespolizei unterzeichnet werden. Das Präsidium in Potsdam habe dem Projekt zugestimmt. Nähere Details zu dem Bauvorhaben sollen erst bei der Vertragsunterzeichnung genannt werden.

Roland Voss, Chef der Kreisgruppe Bundespolizei in der Gewerkschaft der Polizei, kommentierte die Entscheidung mit den Worten: „Besser spät als nie!“ Gerade jetzt in Zeiten der sehr schwierigen Haushaltslage, setze der Bundesinnenminister in Saarbrücken ein Zeichen. Voss verwies darauf, dass das Saarbrücker Bahnhofsrevier trotz nicht zeitgemäßer Arbeitsbedingungen bundesweit zu den erfolgreichsten Dienststellen zähle. Insbesondere bei Aufgriffen illegal Einreisender in Zügen aus Frankreich würden hohe Steigerungsraten verzeichnet. Nach SZ-Informationen soll das Projekt mehr als zwei Millionen Euro kosten. mju
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