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Bundeswehr in Saarlouis: Mindestens 180 Soldaten sollen kommen

Der Bundeswehr-Standort in Saarlouis soll deutlich aufgestockt werden. Das dortige Kontingent soll um mindestens 180 bis zu 350 Soldaten aufgestockt werden. Das teilte Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) nach einem Gespräch mit Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und dem Saarlouiser Bundestagsabgeordneten Peter Altmaier (CDU) gestern Abend mit.

Hintergrund der Aufstockung ist eine verstärkte militärische Zusammenarbeit mit den Niederlanden. In diesem Zusammenhang werden die Fallschirmjägerregimenter – die Division Schnelle Kräfte (DSK) – in Deutschland gestärkt. Betroffen sind davon die beiden Standorte in Seedorf bei Oldenburg sowie der Doppelstandort Saarlouis/Zweibrücken der Saarland-Brigade. Die DSK deren Kommando der Saarländer Eberhard Zorn übernommen hat, hatte vor zwei Tagen angekündigt, eine Spiegelung der beiden Standorte vorzuschlagen. Damit sollten Oldenburg und die Saarland-Brigade auf gleiche Personalstärke gebracht werden. In Oldenburg bedeutet das eine Reduzierung der Kräfte, in Saarlouis und Zweibrücken einen Zuwachs. Wie hoch der Personalanstieg in Saarlouis faktisch ausfallen wird, soll Ende des Jahres feststehen.

Kramp-Karrenbauer und ihre Stellvertreterin Anke Rehlinger (SPD) bezeichnen die Entscheidung als „erfreuliche Korrektur der Bundeswehrstrukturreform“. Sie sei „eine Anerkennung der Verbundenheit des Saarlandes mit der Bundeswehr“, sagte die Ministerpräsidentin.

Jürgen Paschek, Saar-Mitglied der Kommission Sicherheit und Bundeswehr im SPD-Parteivorstand in Berlin, sagt, für den Saar-Standort spreche die solide Infrastruktur und die finanziell günstigere Lösung. red/we
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