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Bur Busreisen aus Kleinblittresdorf weist nach Unfall Schuld von sich

Die Firma Bur, deren Reisebus am Donnerstag in einen schweren Unfall in Österreich verwickelt war, nimmt ihren Fahrer in Schutz. Ihr Fahrzeug sei von einem Lkw gerammt worden und dadurch verunglückt.


Saarbrücken. Das Unternehmen Geschwister Bur Reisen aus Kleinblittersdorf hat am Freitag jede Schuld an dem Busunglück in Österreich, bei dem am Vortag ein Mensch getötet und 20 Personen verletzt worden waren, zurückgewiesen. Es sei klar, dass ein auf der rechten Fahrspur rollender Lastzug den überholenden Bus gerammt habe, sagte Firmen-Chef Johannes Bur gegenüber unserer Zeitung. Diese Darstellung habe auch die österreichische Polizei bestätigt.

"Unser Bus hätte selbst bei vollster Beschleunigung nicht der blitzschnell eintretenden Gefahr entgehen können. Der Bus, seine Insassen und sein Fahrer wurden Opfer des außer Kontrolle geratenen Lkw", betonte Bur.

Der 55-jährige Busfahrer der Reisegruppe sagte im Saarländischen Rundfunk, er habe den Unfall nicht verhindern können. Vor ihm sei ein Lkw mit Hängerzug unterwegs gewesen, der auf den Standstreifen gefahren sei, als hätte er eine Panne. Er selbst sei dann auf den Mittelstreifen gewechselt. Plötzlich sei der Lkw "rübergeschossen" und mit dem Bus kollidiert, der dann über die Leitplanke geflogen sei. Auf der Seite liegend sei der Bus dann in den Gegenverkehr gerutscht.

Das eingesetzte Fahrzeug war nach Burs Angaben neuester Bauart, mit allen relevanten Sicherheitssystemen, "weit über das vom Gesetzgeber erforderliche Maß hinaus". Der Bus sei ein hochwertiges, in Deutschland gefertigtes Fahrzeug "mit besonderer Überrollsteifigkeit". Bur betonte zudem die Zuverlässigkeit des Fahrers, der seit 26 Jahren unfallfrei bei Bur Reisen beschäftigt sei. Er habe sich nachweislich an Tempolimit und Lenkzeiten gehalten. Bur befördere jährlich 400 000 Personen. red


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