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Burbacher Rosenmontagsumzug zum 42. Mal

Nachrichten aus der Region Saarbrücken.

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Saarbrücken. Beim Saarbrücker Rosenmontagsumzug, den die Burbacher Karnevalsgesellschaft „Mir sin do“ am 7. März zum 42. Mal ausrichtet, wird, entgegen ersten Überlegungen, die Stadt nicht mit einem eigenen Wagen mitfahren. Das bestätigte am Freitag Stadtpressesprecher Thomas Blug der SZ auf Nachfrage und revidierte damit anderslautende Vorstellungen zum Umzug 2011 aus dem Vorjahr.
Wie Peter Lang, Präsident der „Mir sin do“ (MSD), bei der offiziellen Vorbesprechung sagte, hat allein MSD vier Tonnen Gutzjer und 60000 Kokoskegel geordert, um sie von den Zugteilnehmern ins närrische Volk schmeißen zu lassen. Ein Teil der süßen Wurfgeschosse gehe sofort an die Polizei, die in der Inspektion Burbach-Malstatt am Rande der Saarterrassen eine Sammelstelle für verloren gegangene Klein-Karnevalisten einrichten werde. Denn die zeitweise vermissten Jung-Faasebooze sollten nicht noch auf die süßen Rosenmontagstrophäen verzichten müssen.

70 bis 80 große Gruppen werden sich am Umzug vom Bürgerhaus Rockershausen bis zum Burbacher Markt beteiligen, dazu kommen noch zahlreiche Kleingruppen, wie Lang ausführte. Zusammen mit dem zuständigen Polizei-Chef Gerhard Meiser machte Lang noch eine positive Mitteilung: Dank des geänderten Sicherheitskonzeptes 2010 – alleine im Schluss-Stück des Umzugsweges wurde fast ein Kilometer Absperrgitter aufgestellt, rund 90 Polizisten waren in Uniform und in Zivil an der Zugstrecke verteilt, und es gab ein Ausschankverbot für hochprozentige alkoholische Getränke – war die Zahl der Ausschreitungen im Vorjahr gegenüber 2009 deutlich gesunken. Ein vorsorglich am Burbacher Markt postierter mobiler Knast sei kaum gebraucht worden. Nur eine Person sei beim Rosenmontagsumzug 2010 festgenommen worden, sagte Meiser.

Trotzdem gebe es immer noch Dinge, die man besser regeln könne. So solle das Ordnungsamt an der Georg-Heckel-Straße zwischen Füllengarten und IT-Park schon ab dem Kreisel sperren – und nicht erst dort, wo die Straße auf den Umzugsweg trifft. Denn im Kreisel sei die Umkehr für die Kraftfahrer einfacher als im Bereich des Tunnels unter der Eisenbahnlinie.

Erstaunliches habe eine andere Veränderung bewirkt. „Seit wir mit dem Zug langsamer fahren, kommen wir am Burbacher Markt geschlossener und witzigerweise auch früher an. Für einen 300 Mitglieder starken Verein bleibt ein solcher Umzug immer ein Riesenkraftakt“, sagte Lang weiter. Ohne die Hilfe des Technischen Hilfswerks, der Polizei, der freiwilligen Feuerwehr, des ZKE, der Landeshauptstadt mit ihren Ämtern, des Roten Kreuzes und der Stadtbahn Saar sei ein solches Projekt nicht möglich.

Der Aufstellungsraum für die Umzugsteilnehmer werde wieder zwischen dem Luisenthaler Dammtor und dem Bürgerhaus Rockershausen sein. Zwischen Dammtor und Burbacher Stern werde ab 12 Uhr die Bundesstraße 51 komplett gesperrt, der Rosenmontagsumzug beginnt um 13.11 Uhr.
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