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Burger-Mania: Burger-Restaurants haben in Saarbrücken Hoch-Konjunktur

Eine dünne Scheibe Fleisch auf lapprigem Brötchen: Das Image des Burgers könnte besser sein. Könnte? Der Hamburger ist längst dabei, sich in der Gourmetszene zu etablieren. Zumindest in der heimlichen Burger-Hauptstadt des Südwestens: Saarbrücken.

Allein in den vergangenen vier Monaten haben mit Hausgemacht, My-Albert, Burger- Mafia und Arizona-Diner vier neue Restaurants eröffnet, die das kulinarische Ansehen des Burgers aufwerten möchten. Hinzu kommen Die Burgerei, wo seit Dezember 2012 ausschließlich Burger gebraten werden, und das Wongar, das seit Ende 2011 den Fast-Food- Bestseller anbietet. Alle buhlen im Umkreis von rund 800 Metern um die Gunst der Kunden.

„Unsere Spezialität ist der Aussie-Burger, wie er in Australien gegessen wird“, sagt Marina Christen vom Wongar. Und gegessen wird er „Down Under“ unter anderem mit Spiegelei, Ananas und Rote Bete. „Hört sich seltsam an, schmeckt aber super“, sagt Christen. Wer es gerne exotisch mag, kann dort auch Burger mit Krokodil-, Bison- oder Kamelfleisch kosten.

In der Burgerei wird hingegen auf regionale Produkte gesetzt. „Das Fleisch beziehen wir aus dem Bliesgau. Es wird am Stück geliefert und hier gehackt“, sagt Mitarbeiter Sabri Boumrifak. Von Tiefkühlkost hält man dort wenig: Auch Kartoffeln werden frisch verarbeitet und verlassen als Pommes die Küche, wo sie unter anderem zum Ziegenkäse- Burger serviert werden. Als „Fast-Food mit natürlichen Produkten“ bezeichnet Sebastian Quack das Konzept von My-Albert und fügt hinzu: „Wir produzieren alles ohne künstliche Aromen und Bindemittel.“ Die Kunden können dort nicht nur an der Theke bestellen, sondern auch an iPad- Terminals. Zum Beispiel den Merguez-Burger.

Nomen est omen lautet das Motto im Hausgemacht, wo aber keine „typische Hausmannskost“ angeboten wird, wie Janina Paulus erklärt. Das Fleisch für die Burger werde von Schwamm gefertigt, „nach unserem Rezept“, betont sie. Und das komme an. „Frauen mögen besonders den Teriyaki- Burger mir Rucola, Männer den Kämpfer mit doppelt Fleisch.“

Dass die Betreiber der Burger- Mafia ein Faible für gleichnamige Filme haben, liegt auf der Hand. „Wir wollten einen Laden mit Mafia-Image“, sagt Can Künar und verweist auf den Verkaufsschlager, für den der Filmklassiker „Good Fellas“ als Namenspatron dient.

Die amerikanischen Diner- Restaurants der 60er Jahre haben es Cedric Becker angetan, der das Arizona-Diner nach deren Vorbild gestaltet hat. Kellnerinnen auf Rollschuhen bringen dort auf Wunsch den Big- Bang-Arizona mit 720 Gramm Rindfleisch. „Der reicht locker für zwei Personen“, sagt Becker.

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