L 270 Altenkessel in Richtung Riegelsberg in Höhe der Einmündung Von der Heydt Straße nach Verkehrsunfall in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. (15:53)

Priorität: Dringend

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Bus-Fahrgäste müssen auch heute geduldig sein

Saarbrücken. Nachdem am Montag in Neunkirchen die Busse im Depot blieben, setzt die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi heute ihre Warnstreiks in Völklingen und Saarlouis fort. Dies kündigte Verdi-Landeschef Alfred Staudt gestern an. Insgesamt seien etwa 45 000 Fahrgäste betroffen. Der Streik in Völklingen beginnt um 3.56 Uhr und endet gegen Mitternacht. Betroffen sind sämtliche Busverbindungen – vom Berufs- bis zum Schülerverkehr. Im Einzelnen sind dies die Linien 180 bis 189 sowie die 800er Schülerlinien. Damit sind über Völklingen hinaus auch Hostenbach, Schaffhausen, Wadgassen, Bous, Altenkessel, Klarenthal, Luisenthal, Lauterbach, Ludweiler und Fenne betroffen.

In Saarlouis beginnt der Streik um 4.03 Uhr und endet am 1. März um 0.30 Uhr. Etwa 65 Busse bleiben im Depot. Damit wird dort laut Verdi der komplette Busverkehr ausfallen. Im Einzelnen sind dies die Linien 401 bis 447 sowie die 900er Schullinien. Damit ist über Saarlouis der Busverkehr auch in Roden, Steinrausch, Dillingen, Pachtener Heide, Saarwellingen, Reisbach, Überherrn, Berus, Bous, Kerlingen, Düppenweiler bis nach Frankreich in Leidingen und Creutzwald beeinträchtigt.

Hintergrund der Warnstreiks sind die festgefahrenen Tarifverhandlungen mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV). Die Arbeitgeberseite bot in der zweiten Verhandlungsrunde am 10. Februar dreimal zwei Prozent mehr Lohn an, bei einer Laufzeit von drei Jahren bis zum 31. Januar 2015. Der Verdi-Verhandlungsführer und Fachbereichsleiter Verkehr, Bernd Oleynik, sagte, dieses Angebot liege noch unterhalb des Inflationsausgleichs. Verdi fordert für die 1000 Beschäftigten im saarländischen Nahverkehr eine Entgelterhöhung von sieben Prozent, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten, ab 1. Februar 2012. Die Verhandlungen werden am Freitag in Saarlouis fortgesetzt. red
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