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Busfahren in Nohfelden wird zur Geduldsprobe

Ab heute gelten bundesweit neue Fahrpläne, auch bei der Saar- Pfalz-Bus.

Ab heute gelten bundesweit neue Fahrpläne, auch bei der Saar- Pfalz-Bus.

Nohfelden. Wer in den vergangenen Tagen mit dem Auto unterwegs war, dem ist das Problem sicher schon begegnet: Riesige Schneehaufen türmen sich am Straßenrand. Dadurch sind Fahrbahnen viel schmaler als üblich. Parkplätze fallen weg. Aber auch diejenigen, die mit Bussen und Bahnen unterwegs sind, haben Probleme damit.

Peter Zell aus Nohfelden benutzt für seinen Weg zum Arbeitsplatz nach Dillingen Bus und Zug.  Er braucht lediglich acht Minuten bis zu seiner Bushaltestelle. So zumindest noch vor dem Schneefall. Seitdem fahre der Bus die Haltestelle nicht mehr an, ohne dass Zell was davon wusste. Zell macht sich selbst einen Reim darauf: "Es liegen überall Eisplatten rum. Die Fahrbahn ist teilweise so eng, dass ein Bus kaum einem entgegenkommenden Auto ausweichen kann."

Das Problem seiner Ansicht nach: Die Gemeinde räume zu spät. "Ich weiß morgens nicht: Kommt der Bus, oder kommt der Bus nicht?" Er verstehe nicht, wieso die Gemeinde Nohfelden diesen Missstand nicht beseitigt. Das gleiche Problem zeigt sich bei der Heimfahrt, erklärt Peter Zell: "Ich sitze im Bus. Und während der Fahrt sagt mir der Busfahrer, dass er die Buchwaldstraße nicht anfährt."

Udo Künzer, Chef des Bauhofs in Nohfelden, verteidigt sich, dass der Winterdienst in seiner Gemeinde gut funktioniere. Mit nächtlichen Einsätzen von acht bis neun Stunden, fünf Fahrzeugen und Arbeiter, die zu Fuß Einmündungen und Parkplätze freischaufeln, sei der Dienst völlig ausreichend besetzt.

Dass die Straßen allerdings eng sind und nicht überall Autofahrer zufrieden durchkommen, bestätigt er. Jedoch sieht er das Problem bei den Anwohnern: "Wir machen mit den Schneepflügen die Straßen frei, der Schnee fällt auf die Bürgersteige, und die Anwohner schaufeln diesen Schnee an den Straßenrand oder wieder auf die Straße."

Zurzeit zeigt sich Künzer gelassen.  "Am Anfang ist es immer schlimm: Die Leute müssen sich erst an den Schnee gewöhnen, und dann haben sie sich damit abgefunden."

Übrigens: Da in der Gemeinde noch genügend Salz vorhanden ist und die Straßen in den vergangenen Tagen noch mal von Schneematsch befreit wurden, habe sich laut Künzer die Lage entspannt.

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