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Busfahrer-Gewerkschaft macht am Montag Druck auf Tarifverhandlungen

Saarbrücken. Die Gewerkschaft Verdi macht Druck bei den Tarifverhandlungen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) des Saarlandes. Die nächste Verhandlungsrunde ist am 2. März. Am Montag streiken die 150 Beschäftigten der Neunkircher Verkehrs AG, der Neunkircher Verkehrsdienste und des Fahrzeugservice Neunkirchen. Der Warnstreik beginnt am Montag gegen 4 Uhr und endet am Dienstagmorgen gegen 0.30 Uhr. Über 60 Busse bleiben nach Verdi-Angaben im Depot. Betroffen ist der komplette Verkehr – vom Berufs- bis zum Schülerverkehr. Im Einzelnen sind dies die Linien 301 bis 305, 307 bis 309, 311 bis 316 sowie die 700er Schullinien. Damit sind die Verkehrsräume über Neunkirchen hinaus, Homburg, Friedrichsthal, Illingen, Ottweiler, St. Wendel bis nach Breitenbach in Rheinland-Pfalz betroffen. 35.000 Fahrgäste könnte dieser Ausstand treffen. Lediglich zwei Fahrten wird es für behinderte Menschen (Lebenshilfe) zur und von der Arbeit geben.

Gegen 9.30 Uhr ist eine Kundgebung vor den Werkstoren der Neunkircher Verkehrs AG geplant. Im Anschluss ziehen die 150 Beschäftigten mit Delegationen aus anderen Betrieben durch die Neunkircher Innenstadt zum Stummplatz, wo gegen 10.30 Uhr die Abschlusskundgebung stattfinden soll.

Verdi fordert für die 1000 Beschäftigten im saarländischen Nahverkehr eine Entgelterhöhung von sieben Prozent, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Diese soll ab 1. Februar gelten. Außerdem will man für alle, die nach 2008 eingestellt wurden, den Einstieg in Urlaubs- und Weihnachtsgeld erreichen. Der Kommunale Arbeitgeberverband Saar (KAV) habe bisher eine Tariferhöhung von sechs Prozent für drei Jahre angeboten, also zwei Prozent pro Jahr. „Das ist eine Unverschämtheit“, so Verdi-Landeschef Alfred Staudt.

Der Verhandlungsführer auf KAV-Seite, der Schmelzer Bürgermeister Armin Emanuel, geht davon aus, „dass wir am 2. März in vertrauensvollen Gesprächen zu einer Lösung kommen“. low
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