A8 Neunkirchen Richtung Saarlouis Zwischen AS Neunkirchen/Spiesen und AS Neunkirchen-Heinitz linker Fahrstreifen blockiert, Verkehrsbehinderung durch verschmutzte Fahrbahn (15:26)

A8

Priorität: Dringend

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Campieren im heimischen Wald

Landau. Seit Anfang Juli bietet der Verein Südliche Weinstraße eine weitere Möglichkeit, den Pfälzerwald zu erkunden. Das Stichwort heißt „Trekking“, die andere Art zu reisen. Trekking bedeutet: Mehrere Tage lang durch ländliche Gebiete wandern und an ausgewählten Plätze unter einfachen Bedingungen übernachten. Trekking bedeutet aber auch, sich interaktiv in der Natur zu bewegen, abends an passender Stelle – erlaubterweise – sein Zelt aufzuschlagen und so die Stille von Wäldern und Wiesen des Biosphärenreservat Naturpark Pfälzerwald zu genießen. Es hat schon eine andere Qualität, sich am Abend auf ein kleines Feuer zu freuen. Nicht nur Kinder lieben ein wenig Lagerfeuerromantik, und die mitgebrachten Speisen am offenen Feuer zu garen. Normalerweise ist campieren in Deutschen Wäldern nicht erlaubt.

Doch bietet der Pfälzerwald als einziges Wandergebiet nun diese Möglichkeit an eigens dafür eingerichteten Plätzen. Der Trekker braucht sich nicht weit von den Wegen zu entfernen. Nur wenige Meter abseits findet er eine Feuerstelle und in geringer Entfernung ein Toilettenhäuschen. Mitarbeiter der Landesforsten haben an den Plätzen einige Flächen vorbereitet, die sich für die Installation kleiner Zelte eignen. Nur einige Handgriffe sind notwendig, schon ist der Wanderer am Ziel des Tages und Teil des Waldes und seiner Bewohner. Die Trekkingplätze liegen außerhalb der Ortschaften, etwas abseits der üblichen Wanderwege, an für den Natur- und Wasserschutz unbedenklichen Punkten. Selbstverständlich entsorgt der Trekker den anfallenden Müll zu Hause, nachfolgende Wanderer wollen sich ebenso an der unberührten Natur erfreuen.
 
Das Konzept der sieben Trekkingplätze, von der Ruine Guttenberg bis zur Kalmit, wurde von Uta Holz, Geschäftsführerin des Vereins Südliche Weinstraße, vorgestellt. Der Verein kooperiert mit den Landesforsten, einigen Ortsgemeinden, die dem Projekt gewogen sind, und einer privaten Waldbesitzerin. Jeder, der alleine, mit Freunden oder der Familie, Gast auf den Trekkingplätzen ist, sollte sich an die Benutzerordnung halten. „Um die Kosten für die Plätze gering zu halten, müssen die Übernachtungen gebucht werden, ein kleiner Unkostenbeitrag wird erhoben“, so Uta Holz. Michael Schmitt  
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