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Chemieplattform Carling: Hat der Gestank bald ein Ende?

Auf der Chemieplattform in Carling werden verschiedene Kunststoffe hergestellt.

Auf der Chemieplattform in Carling werden verschiedene Kunststoffe hergestellt.

„Wir wollen Möglichkeiten suchen, wie Transparenz und Informationsfluss über die Grenze hinweg verbessert werden können“, darauf hat sich Umweltminister Reinhold Jost mit den Bürgermeistern Martin Speicher (Püttlingen), Jörg Dreistadt (Großrosseln) sowie dem Völklinger Oberbürgermeister Klaus Lorig geeinigt. Die Rathauschefs überreichten dem Minister eine Resolution ihrer Räte zu den Geruchsbelästigungen durch die Chemieplattform im französischen Carling, wie es in einer Pressemitteilung des Umweltministeriums heißt.

„Das Problem Carling ist vor allem ein Kommunikationsproblem. Die Bürger fühlen sich nicht ausreichend informiert“, so die Verwaltungschefs. Jost warb dafür, die französische Kommission zum Informationsaustausch über Umweltbelange der Chemieplattform, kurz CLICE, als Informationsquelle zu nutzen. Von der Möglichkeit einer Mitgliedschaft in diesem Gremium, in dem die für Carling relevanten Behörden, französische Gemeinden und die Unternehmen der Chemieplattform vertreten sind, müssten die betroffenen saarländischen Kommunen Gebrauch machen. „Denn dort können wir unsere saarländischen Interessen vertreten“, so Jost.

Auch sein Ministerium ist dort vertreten. „Wir werden jede Gemeinde, die Mitglied werden möchte, dabei unterstützen.“ Der Hinweis auf Sprachbarrieren könne kein Argument für das Fernbleiben sein. Das Ministerium sei auch bereit, Dolmetscher zu engagieren. Er wolle zur Verbesserung der deutsch-französischen Kommunikation auch gerne ein Gespräch kommunaler Vertreter mit dem französischen Generalkonsul Frédéric Joureau vermitteln, bot Jost an. red


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