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Chemieplattform Carling: Saar-Kommunen fordern saubere Luft

Eingehüllt in Dampf und Rauch: So bot sich die Chemieplattform im französischen Carling dem SZ-Fotografen dar.
Links im Hintergrund ist gerade die kleinere Fackel an der Polethylen-Anlage in Betrieb. Da sie in einer Brennerhülle arbeitet, sieht man
keine Flamme, nur den Qualm. In der Mitte ist - mit schwacher Flamme - die Hochfackel am Steamcracker zu erkennen.

Eingehüllt in Dampf und Rauch: So bot sich die Chemieplattform im französischen Carling dem SZ-Fotografen dar. Links im Hintergrund ist gerade die kleinere Fackel an der Polethylen-Anlage in Betrieb. Da sie in einer Brennerhülle arbeitet, sieht man keine Flamme, nur den Qualm. In der Mitte ist - mit schwacher Flamme - die Hochfackel am Steamcracker zu erkennen.

Sie haben dabei, wie bereits berichtet, einstimmig eine Resolution verabschiedet. Die richtet sich an deutsche und französische Stellen, und sie hat es in sich.

Zunächst fordern die beiden Räte eine komplette Bestandsaufnahme des Ist-Standes. Sie verlangen Auskunft über alle Stoffe, mit denen die Firmen auf der Chemieplattform umgehen, vom Rohmaterial über Zwischenprodukte bis hin zu End- und Abfallstoffen. Luft-Messungen sollen sechs Wochen lang Art und Menge der Schadstoffe exakt und stundengenau feststellen – denn die Luftverschmutzung von der Chemieplattform her, heißt es im Text, belaste nachhaltig die Lebensqualität der Völklinger und Großrosseler. Danach sollen feste Messstationen installiert und ein „zeitnahes, transparentes und umfassendes Informationssystem“ aufgebaut werden.

Außerdem sollen Gutachter die Luftverschmutzung im Grenzraum abgleichen mit Krebsregister-Daten; im Warndt, so hieß es, sei die Krankheitsquote besonders hoch. Schließlich fordern die Räte die französischen Chemiefirmen auf, ihre Anlagen so umzurüsten, dass „Geruchsauffälligkeiten“ abgestellt werden. dd
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