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Chlorgas-Alarm im Alsbachbad

Das Chlorgas war auch außerhalb des Alsbachbades deutlich zu riechen. Die Feuerwehr sperrte die Umgebung ab. Foto: Becker&Bredel

Das Chlorgas war auch außerhalb des Alsbachbades deutlich zu riechen. Die Feuerwehr sperrte die Umgebung ab. Foto: Becker&Bredel

Gegen 14.30 Uhr schlug die elektronische Warnanlage Alarm. Im Schwimmbad in Altenkessel ist gestern Chlorgas ausgetreten. „Wenn das passiert, leuchten zwei rote Signallichter auf, eines seitlich am Anbau, in dem sich die Chlorgasanlage befindet, und eines am Technikpult des Schwimmmeisters“, erläutert Rainer Hück, Prokurist der Stadtwerke Bäder GmbH. Die beiden Mitarbeiter, die sich während des Alarms im Bad aufhielten, riefen sofort die Saarbrücker Berufsfeuerwehr und die Wartungsfirma in Heiligenwald. Sie konnten das Gebäude unverletzt verlassen. Normalerweise sollten an diesem Nachmittag die Schwimmvereine trainieren. „Aber zum Glück war noch niemand in der Halle“, erklärt Hück. Die Menschen befanden sich zum Zeitpunkt des Alarms noch im Vorraum des Bades und konnten so leicht evakuiert werden.

Die Feuerwehrleute brachten die Situation schnell unter Kontrolle. Sie schlugen, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, die giftigen Gase mit viel Wasser nieder. „Weitere Einsatzkräfte mussten unter Chemikalienschutzanzügen vorgehen, um die Ventile der Chlorgasflaschen zu schließen“, berichtete Einsatzleiter Christian Laßotta. Danach nutzten die Feuerwehrleute spezielle Messgeräte, um die Gaskonzentration zu messen. Sie konnten keine schädlichen Werte mehr feststellen. Ihr Einsatz war somit erfolgreich. „Für die Anlieger in der Nähe des Schwimmbads bestand zu keiner Zeit eine Gefahr“, erzählte Laßotta weiter. Im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr auch die Freiwillige Feuerwehr des Löschbezirks Altenkessel , der Rettungsdienst, das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz sowie die Polizei mit elf Fahrzeugen und 38 Einsatzkräften.

Ursache für das Austreten des Chlorgases war nach Angaben von Prokurist Hück ein undichter Filter in der Chlorgaskammer im Anbau des Schwimmbads. Solch ein Alarm sei äußerst selten, betonte Hück. Die Filter werden zweimal im Jahr überprüft. Die nächste Wartung sollte in drei Tagen durchgeführt werden. Dann schließt das Schimmbad wegen Wartungsarbeiten ohnehin für zwei Wochen (wir berichteten). Warum der eine Filter bereits jetzt undicht wurde, sei schwer zu sagen. Der Schaden wurde gestern bereits behoben, der Filter ausgetauscht. Dabei habe die Wartungsfirma auch gleich die anderen Filter überprüft. Heute ist das Bad wieder für Besucher geöffnet.
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