L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

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Christstollen haben gute Qualität

Homburg. Ob gerollt, gewickelt, gefüllt oder ungefüllt, in den Stollen-Fachgeschäften des Bäckerhandwerks erhalten Kunden die verschiedensten Stollensorten. Der Stollen wurde schon im 14. Jahrhundert namentlich erwähnt. Ursprünglich war er ein Gebildbrot, das einen tragenden Pfosten, den Stollen, darstellen sollte. Er symbolisierte das Jesuskind als wichtigen Pfosten des christlichen Glaubens.

Heute erhalten Kunden in den Bäckerfachgeschäften eine Vielfalt unterschiedlicher Variationen des Festtagsgebäcks. Die gerollten oder gewickelten Stollen sind vielfach mit Mohn- oder Nussfüllung versehen. „Der Stollen ist ein besonderes und hochwertiges Gebäck“, betonte Prüfer Karl-Ernst Schmalz. Jeder Stollen zeichne sich durch höchstes Qualitätsniveau und durch seinen eigenen Charakter aus.

Auch in diesem Jahr bot der Bäckerinnungsverband Saarland seinen Mitgliedsbetrieben die Möglichkeit, ihre Stollen durch das Institut für die Qualitätssicherung von Backwaren (IQBack) prüfen zu lassen. Doch lediglich fünf Bäcker nahmen in den Räumen der Bäko Homburg an dieser Prüfung teil. „Es ist einfach noch zu warm, um Stollen herzustellen“, begründete Schmalz die geringe Resonanz an dieser freiwilligen Prüfung.

Eingereicht wurden 14 Stollen von Bäckereien aus Ormesheim, Ensheim, Saarwellingen, Sotzweiler und Hausbach. Die Stollenvariationen reichten vom traditionellen Christstollen über Butterstollen, Amarena-Kirschstollen, Mandelstollen, Mohnstollen bis hin zu Walnussstollen, Dinkel-Vollkorn-Stollen und Marzipanstollen, Walnuss-Butterstollen und Kinder-Schokostollen. Vorbedingung für die Prüfung war, dass die eingereichten Stollen gut durchgezogen und sieben bis 14 Tage lang gelagert waren. Als notwendige Informationen dienten Schmalz neben der genauen Stollen- und Firmenbezeichnung auch die Höhe des Fettanteils und des Anteils der Trockenfrüchte in Prozent auf das Mehl bezogen. Darüber hinaus bei den Spezialstollen die Angaben über sonstige Zutaten, wie beispielsweise bei Mandelstollen die Menge der Mandeln ebenfalls in Prozent auf das Mehl bezogen. Er prüfte die Stollen nach Form und Aussehen, die Oberflächen- und Krusteneigenschaft, Lockerung und Krumenbild, Struktur und Elastizität sowie vor allem Geruch und Geschmack.

Insgesamt acht Mal konnte Karl-Ernst Schmalz die Höchstpunktzahl 100 und damit das Zertifikat in Gold vergeben. Fünf Stollen erhielten ein gut, einer war zufrieden stellend. „Insgesamt ein sehr gutes Ergebnis“, zog Obermeister Gerhard Ecker angesichts von acht mit sehr gut und einem hochwertigen Zertifikat in Gold ausgezeichneten Stollensorten ein positives Fazit der Prüfungsaktion.. re

 Auf einen Blick

Der Bäckerinnungsverband Saarland führte bei der Bäko Homburg eine Stollenprüfung für alle Mitgliedsbetriebe durch das Institut für die Qualitätssicherung von Backwaren (IQBack) durch. Qualitätsprüfer Karl-Ernst Schmalz prüfte insgesamt 14 verschiedene Stollen von den fünf saarländischen Bäckerbetrieben Max Lagaly (Ensheim), Werner Bost (Sotzweiler), Bäckerei Quinten (Hausbach), Dorfbäckerei Ackermann (Ormesheim) und Josef Welling (Saarwellingen). Acht Mal vergab er die Note sehr gut und damit das Zertifikat in Gold; fünf Mal gab es eine Urkunde in Silber. Ein Stollen bekam eine zufriedenstellende Note. re
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