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DFB-Pokal: 1. FCK muss heute gegen Eintracht Frankfurt ran

FCK: Heute gilt's gegen Eintracht Frankfurt

FCK: Heute gilt's gegen Eintracht Frankfurt

Kaiserslautern. „Das wird ein Duell auf Augenhöhe.“ Für einen Moment ist man versucht, die Worte von Marco Kurz, dem Trainer des 1. FC Kaiserslautern, als das übliche Vorgeplänkel abzutun. Irgendwo einzuordnen zwischen „Es gibt keine Kleinen mehr“ und „Im Pokal ist alles möglich.“ So wie es immer gesagt wird im DFB-Pokal, wenn ein Fußball-Bundesligist gegen eine unterklassige Mannschaft spielt. Doch seine Mannschaft täte gut daran, diese Worte nicht als das übliche Pokal-Gerede zu verstehen.

Eintracht: Letzte fünf Spiele gewonnen

Denn heute um 20.30 Uhr bei Eintracht Frankfurt ist diese klassische Rollenverteilung durchbrochen. Diese Eintracht hat wenig gemein mit einem üblichen Zweitligisten. „Sie sind eigentlich keine Zweitliga- Mannschaft“, sagt auch FCKStürmer Dorge Kouemaha. Auf 20 Millionen Euro wird der Etat der Eintracht geschätzt, der höchste Zweitliga-Etat jemals und fast fünf Millionen Euro mehr als der Etat des FCK – in der 1. Liga. Und langsam schießt das Geld in Frankfurt auch Tore. Nach einem mäßigen Saisonstart hat die Eintracht die letzten fünf Spiele gewonnen, alle mit mindestens zwei Toren Unterschied. Auch Erwin Hoffer, der vergangene Saison noch in Kaiserslautern spielte, trifft – wie vergangenes Wochenende bei seinem Doppelpack gegen den MSV Duisburg (3:0). Er freut sich auf das Wiedersehen mit seinem Ex- Club: „Hauptsache, wir gewinnen. Und natürlich würde es mich freuen, wenn mir ein Tor gelingen würde.“

Das letzte Duell in Frankfurt endete 0:0. Doch „die Eintracht hat ein besseres Format als vergangene Saison“, sagt Kurz. Der Erstligist also plötzlich Außenseiter gegen den Außenseiter? Selbst die Wettanbieter sehen das im Moment so, die Quoten sprechen für Frankfurt. Und schließlich wird in Frankfurt gespielt. „Das macht es nicht leichter“, sagt Kurz, auch wenn gut 4000 FCK-Fans die Mannschaft begleiten werden.

Doch trotz aller Unkenrufe ob der finanziellen Mittel, der Frankfurter Serie, irgendwelcher Quoten oder der lautstarken Anhänger – der FCK ist immer noch der Erstligist in dieser Konstellation. Und eine kleine Serie kann er nach zwei Siegen in Folge ja auch vorweisen. Nicht zum darauf ausruhen, sondern zum darauf aufbauen, betont Kouemaha: „Der Oktober ist sehr wichtig für uns. Aber er ist noch nicht zu Ende.“ Die Siege gegen Schalke 04 (2:1) und den SC Freiburg (1:0) haben Selbstbewusstsein gegeben, sagt Kurz: „Die Stimmung ist immer besser, wenn du gewinnst. Wir müssen das jetzt bestätigen.“ Schließlich ist der DFB-Pokal ein mehr als willkommenes Zubrot zu den eigenen finanziellen Mitteln. Und ein Ausscheiden gegen einen Zweitligisten, wie vergangene Saison im Viertelfinale in Duisburg (0:2) – darauf scheint beim 1. FC Kaiserslautern niemand Lust zu haben. Vertauschte Rollen hin oder her.

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