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DFB-Pokal: FCK-Sieg ist 1,1 Millionen Euro wert

Kaiserslautern. Auf den ersten Blick hätte die Auslosung für den Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern nicht besser laufen können. Die TuS Koblenz, ein Drittligist, zumal einer, zu dem die Reise zum Achtelfinalspiel heute (19 Uhr/Sky) nicht allzu weit ist. Wäre da nicht dieser Wettbewerb. DFB-Pokal, das Turnier mit den berühmten eigenen Gesetzen. Insofern birgt dieses augenscheinlich leichte Los Gefahren. Schließlich kennen sie sich in der langen Geschichte des FCK aus mit Sensationen und dem Status als Außenseiter. Und so geht es dann los, wie es immer losgeht, wenn ein Bundesligist gegen einen unterklassigen Gegner spielt. Da wird gewarnt, gemahnt und relativiert.


„Wir wollen im Pokal das Maximum erreichen“

Das ist beim 1. FC Kaiserslautern nicht anders, auch wenn die vergangenen Wochen und die gute Platzierung zum Abschluss der Hinrunde mit Rang zwölf als Aufsteiger Selbstbewusstsein gebracht haben. Wer wie am Samstag mit 2:1 bei Werder Bremen gewinnt, kann mit breiter Brust in die Niederungen des deutschen Fußballs reisen. „Wir wollen im Pokal das Maximum erreichen“, gibt FCK-Trainer Marco Kurz als Ziel aus – das Maximum im Pokal ist das Finale in Berlin.

Dabei ist Koblenz so etwas wie ein alter Bekannter. Bis zur vergangenen Saison spielten sie in einer Liga, entschieden sich aber – bei Koblenz unfreiwillig – für den Abschied aus Liga zwei. Und während sich der 1. FC Kaiserslautern als Zwölfter glänzend in die Bundesliga eingefügt hat, steht Koblenz in der 3. Liga im Niemandsland. Der Wiederaufstieg ist für die Mannschaft von Trainer Petrik Sander in weiter Ferne. Der Kader wurde runderneuert. Der ehemalige Lauterer und Saarbrücker Manuel Hornig ist einer der wenigen Bekannten. Er hat sich nach seiner Verletzung zurückgekämpft, wird gegen seinen alten Verein aber wohl auf der Bank Platz nehmen. Hornig sagt: „Es wird ein tolles Pokalspiel für die Region.“ Das der FCK klar für sich entscheiden will. „Wir sind gut trainiert, gehen als Favorit ins Spiel – und sollten uns auch durchsetzen“, sagt Kurz.

1,125 Millionen Euro an Fernsehgeldern

Die spielerischen Ansprüche sind trotz dem erwarteten „harten Kampf“ ebenfalls gestiegen. Zumal der DFB-Pokal für den finanziell arg angeschlagenen FCK eine Quelle für Zusatzeinnahmen bietet. Auch wenn sich die Beteiligung an den Kartenverkäufen bei einer Kapazität von 15 000 Zuschauern – 5000 davon FCK-Fans – in Koblenz in Grenzen halten wird. Allein der Einzug ins Viertelfinale garantiert jedem Club mindestens 1,125 Millionen Euro an Fernsehgeldern.

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