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DFB-Pokal: FCK im Achtelfinale

Frankfurt. Der 1. FC Kaiserslautern hat seinen Aufwärtstrend fortgesetzt. Der Fußball-Bundesligist gewann gestern Abend im DFB-Pokal beim Zweitliga- Zweiten Eintracht Frankfurt mit 1:0 (0:0) nach Verlängerung und zog durch den dritten Pflichtspielsieg in Folge ins Achtelfinale ein. Das Tor erzielte Richard Sukuta-Pasu in der 119. Minute. Erstliga-Absteiger Frankfurt musste die erste Niederlage der Saison hinnehmen.

Ausschreitungen vor und während des Spiels

Vor und während der brisnanten Partie kam es zu Ausschreitungen. Nach Angaben der Gastgeber soll ein Ordner von FCK-Anhängern attackiert worden sein. Daraufhin rückten Polizisten in den Gästeblock vor. Zudem zündeten FCK-Fans kurz nach dem Anpfiff bengalische Feuer und Rauchbomben. Im Laufe der Partie beruhigten sich die Gemüter auf den Rängen.

Die Eintracht war vor 46 000 Zuschauern zu Beginn die bessere Mannschaft. Vor allem Erwin Hoffer hätte Frankfurt gegen seinen Ex-Club in Führung bringen können. In der 6. Minute wurde sein Schuss abgeblockt, in der 28. Minute scheiterte der Stürmer an FCK-Torhüter Kevin Trapp. Zudem erkannte Schiedsrichter Wolfgang Stark einen vermeintlichen Treffer von Hoffer nach einer Viertelstunde wegen einer Abseitsstellung zurecht nicht an. Dagegen bot Kaiserslautern eine enttäuschende Leistung und kam in der ersten Halbzeit zu keiner Torchance. Trapp bewahrte seine Mannschaft vielmehr auch gegen Mohamadou Idrissou (39. Minute) vor einem Rückstand. Der Rimlinger stand trotz Kniebeschwerden im Tor.

Nach dem Seitenwechsel musste Frankfurt dem hohen Anfangstempo etwas Tribut zollen, Kaiserslautern gestaltete das Spiel ausgeglichen. Die erste Chance für die Gäste hatte der Israeli Itay Shechter, der mit einem Drehschuss in der 64. Minute aber das Tor von Eintracht-Schlusmann Oka Nikolov verfehlte. Zwei Minuten später wurde Hoffer auf der Gegenseite erneut ein Treffer nicht anerkannt, diesmal wegen eines Stürmer-Fouls. In der Folge neutralisierten sich die Mannschaften, das Elfmeterschießen schien sicher – bis der in der 66. Minute für Pierre de Witt eingewechselte Sukuta-Pasu in der 119. Minute für Kaiserslautern alles klar machte und dem FCK Zusatzeinnahmen im Achtelfinale von mindestens einer halben Million Euro sicherte. dapd

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