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DFB-Pokalspiel: 5000 kommen ins Waldstadion

Für das DFB-Pokalspiel SVN Zweibrücken gegen den FSV Mainz 05 sind 5000 Karten verkauft.

Für das DFB-Pokalspiel SVN Zweibrücken gegen den FSV Mainz 05 sind 5000 Karten verkauft.

Zweibrücken. Es war nicht der FC Bayern München oder Borussia Dortmund. Und doch war es ein großes Los. Zumindest hat sich beim SVN Zweibrücken niemand beschwert, dass es gleich in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den FSV Mainz 05 geht. Es ist eines dieser Spiele, die den Pokal so reizvoll machen. Oberligist gegen Bundesligist, Amateure gegen Profis, Zweibrücken gegen Mainz. Der 1. FC Saarbrücken dürfte bei der Auslosung schon ein wenig neidisch gen Osten geschaut haben, zumal das Spiel am Sonntag (15.30 Uhr) des Zuschauerandrangs wegen in Homburg ausgetragen wird.

Überhaupt ist es irgendwie das zweite saarländische Pokalspiel. Der Großteil der Spieler des SVN hat im Saarland gespielt, viele stammen sogar aus dem Saarland. „Das ist natürlich etwas Besonderes, dann in Homburg zu spielen. Nicht nur für die Spieler, sondern auch für mich, schließlich war ich lange Trainer in Homburg“, sagt Peter Rubeck.



Er war unter der Woche extra nach Mainz gefahren, um den Gegner in der Europa-League-Qualifikation gegen die rumänische Mannschaft Gaz Metan Medias (1:1) zu beobachten. Viele Rückschlüsse für den Auftritt seiner eigenen Mannschaft konnte er allerdings nur bedingt ziehen: „Ich habe ein Spiel gesehen, in dem es Mainz versäumt hat, das 2:0 zu machen. Für uns wird es aber äußerst schwierig.“

Der SVN ist und bleibt Außenseiter. Womit überhaupt niemand ein Problem hat, zuletzt Rubeck: „Das soll keine Bestrafung sein, sondern Spaß machen. Wir wollen nicht wie gegen Köln nur hinten stehen.“ Vor drei Jahren hatte Zweibrücken schon einmal Glück und spielte in der ersten Runde gegen den 1. FC Köln. 1:5 hieß es am Ende. Dass sie Mainz schlagen, daran glaubt Rubeck nicht, aber gut präsentieren wollen sie sich und selbst nach vorne spielen, eben anders als gegen Köln.

„Ich habe als Spieler schon Viertelfinale gespielt. Für mich ist das also nicht das Spiel meines Lebens, aber meine Spieler sollen das schon genießen“, sagt Rubeck. Und durch den Erfolg der vergangenen Saison lockt Mainz auch Zuschauer. 5000 Karten sind verkauft, das Mainzer Kontingent nicht einberechnet. Und so ist Rubecks Hoffnung, dass es 10?000 Zuschauer werden, nicht unrealistisch. Realistischer als die Hoffnung auf ein Wunder.

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