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Da hält die Welt den Atem an: Heute ist der internationale Tag des Kusses

Sollten Sie im Laufe des Tages öfter mit einem Küsschen bedacht werden als sonst, nicht wundern: Heute ist nämlich der Welt-Tag des Kusses. Grund genug, sich umzuhören, wie's die Völklinger mit dem Küssen halten und was ihnen der Tag bedeutet.

 

„Ich wusste das nicht“, gibt Martina Koch wie einige andere Befragte zu. Doch jetzt freut sie sich auf den Tag des Kusses: „Den werde ich jetzt ganz besonders angehen.“ Sie beginnt Kussformen aufzuzählen: „Es gibt den Bruderkuss, und selbstverständlich den Liebeskuss.“ Auch den „Mama-ich-danke-Dir-Kuss“ übt sie an Mutter Uschi Meeth so oft wie möglich aus, weil es ihr wichtig ist. Den Klassiker unter den Küssen kennt sie auch: „Den stilvollen Handkuss, bei dem der Mann aber auf keinen Fall die Hand mit den Lippen beführen darf.“ Sie bedauert: „Leider ist der klassische Handkuss mittlerweile weitgehend unbekannt.“

 

„Inzwischen gibt es ja für alle Gelegenheiten einen Tag, warum nicht auch für den Kuss?“ sagt Hildegard Schuh-Groß. „Immer nach dem Motto: Seid lieb zueinander“, meint sie weiter. Claudia Bote begrüßt den Tag des Kusses: „Ich finde es wichtig, dass es einen solchen Tag gibt.“ Sie selbst bezeichnet sich als „begeisterte Küsserin“. Den Partner bedenkt sie beim Willkommen und beim Abschied mit Küssen, und auch vor dem Einschlafen ist es noch einmal Zeit für einen Kuss. Und: „Selbstverständlich werden auch Freunde gebusselt.“

 

„Wusste ich auch nicht, dass es einen Tag des Kusses gibt, aber das ist egal: Tag des Kusses ist für mich jeden Tag“, sprudelt es aus Tina Stiller heraus. Klar, dass auch sie gerne küsst. Wangenküsschen für Freunde und Bekannte meistens.

 

Ulli Urban sagt: „Unter all diesen Tagen sind ja viele unnötige Tage dabei.“ Dass es einen Tag des Kusses gibt, begrüßt sie aber: „Das ist eine prima Sache.“ Sie weiß auch, dass Küsse oft nur auffallen, wenn sie ausbleiben: „Wenn ich aus dem Haus gehe und keinen Kuss bekomme, dann weiß ich, dass was nicht stimmt.“

 

„Küssen ist jeden Tag wichtig“, meint Schülerin Laura Reimsbach. Klar, dass sie mit ihrem Freund innige Küsse austauscht. Küsschen rechts, Küsschen links, auch wenn sie Freunde und enge Bekannte begrüßt. Für Traudel Bennoit ist der Kuss in all seinen Formen etwas Besonderes aus dem Alltag. Deshalb sagt sie: „Wer auf diesen Tag wartet, ist selber schuld und macht was falsch.“

 

Klar, dass auch Männer Küsse mögen. Markus Albrecht zögert keinen Augenblick, als Martina Koch ihn bittet, einen stilechten Handkuss vorzuführen. Der Auszubildende Mike Keller ist sich sicher: „Ohne Küsse wäre das Leben ärmer.“ „Der erste Kuss zählt zu den Dingen, die ich nie im Leben vergessen werde“, versichert Jörn Schmidt. „Es war bei einem Spaziergang im Park, und mein Herz hat vor Aufregung geschlagen bis zum Hals.“

 

Zum Thema:

 

Der Kuss gilt in vielen Kulturen als Ausdruck von Liebe, Freundschaft und Ehrerbietung. Die Bedeutung des Kusses, insbesondere des öffentlichen Kusses, ist jedoch kulturell unterschiedlich. In der westlichen Kultur ist der Kuss meist Ausdruck von Liebe und Zuneigung, häufig auch als Bestandteil sexueller Betätigung. Bei vielen Tieren, aber auch einigen noch ursprünglich lebenden Völkern wird von Müttern vorgekaute Nahrung von Mund zu Mund an ihre Kinder weitergegeben. Manche Forscher sehen dies als möglichen Ursprung des Küssens an. al  
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