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Damit der Kater nicht zu lange bleibt...

Kreis Saarlouis. Alkohol gehört für viele während der Faasend zum Feiern dazu – obwohl gute Stimmung nichts mit der Promillezahl zu tun hat. Bei Jugendlichen wird Komasaufen oft diskutiert, Erwachsene sollten sich ihrer Vorbildfunktion bewusst sein.

Wer die tollen Tage nicht ganz abstinent verbringen möchte, kommt mit den Tipps der Verbraucherzentrale Saarland schnell wieder in Form. Vorbeugen ist hier besser als Heilen: Cocktails mit Alkohol, Liköre oder Mischgetränke auf Wodkabasis verleiten durch ihren süßen Geschmack, mehr Alkohol aufzunehmen, als man denkt. Ein Caipirinha enthält so viel Alkohol wie drei Gläser Schnaps. Zwischendurch tut es gut, auf alkoholfreie Getränke, vor allem Wasser, zurückzugreifen, damit der Mineralhaushalt nicht aus dem Gleichgewicht gerät. Am Besten bleibt man bei einer Sorte Alkohol und trinkt nicht Bier, Schnaps und Sekt durcheinander.

Kommt es doch zum Kater, ist daran die entwässernde Wirkung des Alkohols Schuld. Wenn der Körper mehr Mineralstoffe und Flüssigkeit ausscheidet als er aufnimmt, holt er sich das notwendige Wasser aus Organen und Gehirn. Dieses reagiert mit Kopfschmerz.

Wichtig ist ein Frühstück, das die Wasser- und Mineralstoffverluste rasch wieder ausgleicht, also erst einmal reichlich Wasser oder Saftschorle trinken. Saure, scharfe oder salzige Speisen helfen gegen Übelkeit. Säure fördert den Alkoholabbau, das Salz ersetzt verlorene Mineralstoffe und scharfe Gewürze regen die Verdauung an. Katerspeisen wie Rollmops, Salzstangen und Essiggurken haben also ihre Berechtigung. Ein Kaffee ist umstritten.

Wer den Morgen mit dem alkoholischen Getränk beginnt, mit dem der Abend beendet wurde, verschiebt den Kater und belastet die Leber. red

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