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Das Elversberger Stadion strahlt bald in neuem Glanz

Das Neunkircher Ellenfeld-Stadion

Das Neunkircher Ellenfeld-Stadion

Die Zuschauer des Saisonauftaktspiels der SV Elversberg an diesem Samstag im Waldstadion an der Kaiserlinde gegen den FC Nöttingen (14 Uhr) werden beim Blick auf die neue, im Aufbau befindliche Haupttribüne ins Schwärmen geraten. Allein der Rohbau der Businessplätze mit den darüber angebrachten Logen strahlt eine ungemeine Präsenz aus. Wo beim Regionalligakonkurrenten in der Landeshauptstadt noch immer nichts passiert ist, ist das Stadion in Elversberg unverkennbar auf dem Weg zur Bundesliga-Tauglichkeit.

Umbau Schritt für Schritt

„Wenn wir alle vier geplanten Module abgeschlossen haben, bietet das Stadion 15 000 Zuschauern mit allem drum und dran Platz. Wir sind dann auf dem neusten Stand der Technik und erfüllen sogar die Bedingungen, um Bundesliga zu spielen“, sagt Kai-Uwe Frantz, Präsidiumsmitglied der SV Elversberg , und gleichzeitig Geschäftsführer der Projektgesellschaft Stadion Kaiserlinde. „Allerdings arbeiten wir uns Schritt für Schritt voran. Im September wollen wir den kompletten Rohbau der neuen Haupttribüne abgeschlossen haben. Dann kommt das Dach drauf, und danach beginnen die Maßnahmen im Innenausbau und der Infrastruktur. Nach der Winterpause wollen wir damit fertig sein“, erzählt Frantz. Acht Millionen Euro lässt sich der Verein den Umbau des Stadions kosten. 4,5 Millionen Euro kostet die neue Haupttribüne.

Danach folgt der Umbau der aktuellen Haupttribüne. Ebenfalls ein Kraftakt, wie Ingenieur Carlo Lehmann, der mit seinem Unternehmen Concept Plan 4 die Kaiserlinde umbaut, weiß: „Bei der jetzigen Haupttribüne bauen wir im Bestand um.“ Die Kellerräume mit Kabinen, Medizin- und Funktionsräumen müssen erweitert werden. Der jetzige Vip-Raum wird in den künftigen Pressebereich umgewandelt. Auch die Polizei sowie Sanitäter werden auf dieser Tribüne ihre neue Heimat haben. Modul drei ist der Umbau der Tribüne der heimischen Fans. Danach folgt Modul vier, der Gästeblock. Dabei können sich die SVE-Fans auch endlich über ein Dach über dem Kopf freuen. Bislang ist nur der Gästeblock überdacht.

„Wir haben das Dach der alten Tribüne über dem Gästeblock angebracht, da keine andere Lösung möglich war. Neben dem Block der SVE-Fans fahren Bagger, und es werden Erdarbeiten durchgeführt. Das Dach hätte dabei gestört. Und umsiedeln auf die gegenüber liegende Tribüne wollten wir unsere Fans auch nicht“, erklärt Kai-Uwe Frantz. Bis der neue Fußball-Tempel mit Rundum-Dach an der Kaiserlinde fertig ist, wird es allerdings noch etwas dauern, wie Carlo Lehmann schätzt. „Ich würde mal sagen, dass wir für Modul zwei, drei und vier ein gutes Jahr brauchen. Inwiefern wir mit diesen Modulen beginnen, hängt aber auch ein Stück weit vom sportlichen Erfolg ab. Die Pläne sind allerdings schon gemacht. Wenn der Verein grünes Licht gibt, geht es sofort weiter.“

Musikfestspiele im Stadion?

Auch was die Auslastung der neuen Kaiserlinde anbelangt, gibt es schon genaue Zahlen. Zwölf der 15 Logen der neuen Haupttribüne sind schon vermietet. Neben den Fußballspielen der SV Elversberg sollen auch andere Events an der Kaiserlinde stattfinden. „Für den nächsten Sommer planen wir ein Konzert an der Kaiserlinde. Vielleicht können wir auch die Musikfestspiele Saar nach Elversberg ins Stadion holen. Wir haben viele Möglichkeiten und werden auch davon Gebrauch machen“, sagt Frantz. Bis es soweit ist, gibt es aber zunächst und mindestens eine Saison lang Regionalliga-Fußball an der Kaiserlinde. Los geht’s an diesem Samstag gegen den FC Nöttingen. Der Gegner verspricht allerdings nicht wirklich Profifußball – im Unterschied zum Anblick des Stadions, wenngleich es noch im Entstehen ist.

www.sv07elversberg.de
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