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Das Jahr geht im Saarland winterlich zu Ende

Winterlich geht das Jahr in Rheinland-Pfalz und dem Saarland zu Ende. Grau und nass beginnt die letzte Woche 2009, die Temperaturen liegen leicht über dem Gefrierpunkt. Am Dienstag kommen von Südwesten her neue Niederschläge auf, die aber nur im Bergland als Schnee fallen, sonst regnet es, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach vorher sagt. Noch mehr Regen, mancherorts auch kräftig, gibt es am Mittwoch. Die Temperaturen steigen leicht auf zwei bis sieben Grad. Ob es in der Silvesternacht klar und trocken ist, war am Sonntag noch unklar.

Wetter-Kapriolen: Silvester wird in ganz Deutschland ungemütlich

Nach einer weitgehend verregneten Weihnacht droht in Deutschland nun auch ein nasser Jahreswechsel.

Nur der Norden Schleswig-Holsteins und der Südosten Deutschlands haben gute Chancen auf eine halbwegs trockene Silvesternacht, wie der Deutsche Wetterdienst am Sonntag in Offenbach berichtete. Laut Vorhersage bringt das Großtief «Angelos» bereits von Dienstag an mieses Wetter mit Sturmböen, starkem Dauerregen oder Schneefall und Glatteis- Gefahr. Am Donnerstag erreiche die vom Atlantik heranziehende kalte Luft auch die Küste und mache dort Schneefall wahrscheinlich. Im Süden hingegen soll es an Silvester nur in höheren Lagen frieren.

In Italien und Österreich starben nach Lawinenabgängen infolge starker Regenfälle auch in höheren Lagen neun Menschen, darunter drei Deutsche. Ein 14-Jähriger kam in Sulden in Südtirol um, als er mit zwei Begleitern auf Snowboards unterwegs war und von den Schneemassen überrollt wurde. Im Tiroler Pitztal starben ein 56-jähriger Mann aus Frankfurt (Main) und eine 50-jährige Frau aus Tübingen, die bereits seit dem 21. Dezember als vermisst gemeldet waren. Am Sonntag grub die Bergwacht in den Dolomiten die Leichen zweier norditalienischer Touristen aus dem Schnee. Am Pordoljoch im Trentino kamen am Samstagabend vier Bergretter ums Leben, die zwei vermisste Touristen in der Dunkelheit finden wollten.

In Südeuropa schlägt das Wetter derzeit Kapriolen. Stürme und heftige Regenfälle verdarben vielen Urlaubern in Spanien die Weihnachtsferien. Am Sonntag flauten die Unwetter jedoch ab, und es wurde im ganzen Land merklich kälter. In der südspanischen Provinz Cádiz hatten an den Feiertagen zwei Tornados erhebliche Schäden verursacht. Die Wirbelstürme entwurzelten Bäume, deckten Dächer ab, drückten Fensterscheiben ein und rissen Mauern und Werbetafeln um. Auf den Kanaren waren die Flughäfen der Inseln La Palma, La Gomera und El Hierro wegen Regen und Sturms zeitweise geschlossen worden. Auf La Palma hatten etwa 50 Menschen aus ihren Wohnungen in Sicherheit gebracht werden müssen, weil die Häuser von Schlammlawinen bedroht wurden.

In Russland gingen in St. Petersburg Schneefälle wie seit 130 Jahren nicht mehr nieder. Die Gouverneurin sagte, die Stadt befinde sich am Rande des Kollapses. In Moskau herrschten dagegen fünf Grad plus. In Südosteuropa erwachte der Frühling. In Griechenland gab es über die Weihnachtstage warmes Frühlingswetter mit Werten bis zu 27 Grad Celsius. Auch in Bulgarien war es nach Weihnachten mild mit Temperaturen bis zu 15 Grad. Statt Schnee gab es fast im ganzen Land Regen.

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