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Das Rauchverbot stinkt den Saar-Wirten gewaltig

 

Saarbrücken. Großdemo in Saarbrücken: Rund 250 Gastwirte gingen gestern auf die Straße. Sie protestierten vor dem Amtssitz von Saar-Gesundheitsminister Gerhard Vigener.(61, CDU).

:: Nichtraucher-Gesetz

Der soll das Antirauchergesetz wieder aufheben. Vigener zeigte sich aber hartnäckig. Der Minister nach einem anschließenden Gespräch mit Gastwirten: „Es ist eine ausgewogene Regelung, die den schutzwürdigen Interessen der Nichtraucher gerecht wird.“ Er will also an dem bestehenden Gesetz nicht rütteln – zumal es Ausnahmen zulasse. Beispiel: Kneipen und Restaurants mit separaten Raucherräumen oder die nur vom Chef selbst geleitet werden. Dabei hatten die Wirte vor dem Ministerium mit wortgewaltigen Plakaten und Transparenten (Fotos) auf ihre Wut hingewiesen.

Denn nach eigenen Angaben bangen viele von ihnen um ihre Existenz. Denn viele Gäste blieben weg, seitdem sie nicht mehr qualmen dürfen. Bei bis zu 30.Prozent liege der Umsatzrückgang. Darum verlangen sie, das Gesetz abzuschaffen. Unterstützt werden sie vom Saarbrücker Verein Freiraucher und vom Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA). FDP-Landesvize Manfred Baldauf.(56) bei der Kundgebung: „Lasst uns den Kopf hoch halten! Wir können es noch schaffen.“ 4.000 Unterschriften gegen das Rauchverbot sind bei den Wirten zusammengekommen. Die bekommt Minister Vigener überreicht. Weitere rund 9000 steuert Freiraucher bei. Aber auch davon lässt er sich nicht überzeugen. Das Gesetz habe sich seit dem 15..Februar bewährt, als es in Kraft trat. Der Verein Freiraucher will mit seinen Unterschriften einen Volksentscheid erzwingen. Der DEHOGA will hingegen eine Lösung vor Gericht. Wie viele Jobs in der Gastronomie gingen durchs Gesetz verloren? DEHOGA-Geschäftsführer Frank Christoph Hohrath: „Es gibt keine harten belastbaren Zahlen.“ Bis zu 800 Arbeitsplätze seien jedoch im Saarland gefährdet. szn/hgn

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