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Das Saarland sucht schon wieder nach Talenten

In der Lobby des Mercure Hotels in Saarbrücken vermischen sich die Klänge einer klassischen Sängerin, die sich mit Stimmübungen auf ihren Auftritt vorbereitet, mit denen eines Vuvuzela-Spielers. Es ist nur zwei Tage her, dass die Dillingerin Meltem Acikgöz bei „Deutschland sucht den Superstar“ Zweite wurde, da sucht RTL im Saarland schon wieder nach neuen Talenten – diesmal für die achte Staffel der Sendung „Das Supertalent“.

Bei dem offenen Casting im Mercure Hotel dominierten gestern neben einem tierischen Bewerber – einem Schwein mitsamt Besitzer – die Gesangstalente. So etwa die zehnjährige Jessica Dünkel aus Saarbrücken, die zu den jüngsten Kandidaten zählte. „Ich singe schon, seit ich denken kann“, sagt sie. Und ihr Vater Sven ergänzt: „Sie ist ein absoluter Andrea-Berg-Fan.“ Während Jessica also auf Schlager setzt, hofft Michael Müller aus Lebach mit Frank-Sinatra-Songs weiterzukommen. Der 60-jährige ehemalige Lehrer sieht in der Sendung „Das Supertalent“ „eine Chance, bekannt zu werden“. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg. Bevor die Bewerber vor die prominente Jury rund um Dieter Bohlen treten dürfen, müssen sie in Saarbrücken erst einmal die Formalien klären, Bewerbungsunterlagen ausfüllen und ihr Talent vor Redakteuren der Produktions-Firma Ufa unter Beweis stellen. Schon wenige Minuten später ist (vorläufig) alles vorbei.

Ein Herr mit Krücken sorgt bei den Wartenden für neugierige Blicke: Hat er sich etwa bei den Proben zu einem Akrobatik-Auftritt verletzt? Nein, sein schmerzendes Bein habe nichts mit „Das Supertalent“ zu tun, stellt Volker Fischer klar. Er will nicht mit Akrobatik, sondern mit seiner Stimme punkten. „Ich bin seit meinem 16. Lebensjahr Profi-Musiker“, sagt der 38-jährige Völklinger, der sich Rino P. nennt. Auch einige bekannte Gesichter tummeln sich unter den Bewerbern. Die Saarbrücker Geschwister Stefanie, Michael und Jamie Mejeh haben es 2013 bis ins Halbfinale der Show geschafft. „Der Reiz, noch einmal mitzumachen, ist groß“, sagen die Tänzer. Ihre TV-Präsenz habe ihnen einige überregionale Auftritte beschert. Welche Talente es vom Casting in Saarbrücken im Herbst ins Fernsehen schaffen, entscheidet sich nach der Vorauswahl in weiteren 22 Städten. Angela Figliuzzi aus Ottweiler darf zumindest schon mal hoffen. Mit der Ballade „The Power of Love“ von Jennifer Rush ist sie eine Runde weiter gekommen. „Das Singen ist meine große Liebe“, sagt die 31-jährige Halb-Italienerin.
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