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Das gute alte Telefon hat bald ausgedient

Die Zahl der Haushalte, die nur noch über Mobilfunk telefonieren, steigt: Etwa 11 Prozent aller Haushalte in Deutschland besaßen der E-Communications-Haushaltsumfrage zufolge Ende 2007 ausschließlich einen Mobilfunkanschluss. 64 Prozent verfügten sowohl über Festnetz- als auch Mobilfunkanschluss.

Im Jahresbericht der Bundesnetzagentur 2008 stehen den insgesamt 39,1 Millionen Festnetzanschlüssen in Deutschland satte 107, 2 Millionen Mobilfunkanschlüsse gegenüber. Das sind über 1,3 Sim-Karten pro Einwohner Deutschlands. Trotz des starken Schwunds sind Analoganschlüsse immer noch die bedeutendste Anschlussart. Dabei wird das klassische Festnetz zunehmend durch neue Technologien ersetzt: Sprachzugänge über entbündelte und für VoIP genutzte DSL-Anschlüsse sowie Sprachzugänge über Kabel-TV-Netze werden immer mehr genutzt. Wann kann sich ein Verzicht aufs Festnetz lohnen?

Der Verzicht auf den Festnetzanschluss kann sich für manche lohnen: Wer nur wenige Anrufe macht, kommt mit einem Prepaid-Handy mit Guthaben-Karte deutlich billiger weg als mit einem Festnetzanschluss mit hoher Grundgebühr. Wer unterwegs vieltelefoniert, ist mit einer Handy-Flatrate, die er auch zuhause nutzen kann, gut beraten. Oft deutlich teurer sind aber Anrufe vom Handy auf Sonderrufnummern oder Auslandstelefonate. Kann ich auch eine Festnetznummer fürs Handy erhalten?

Auch eine Festnetztelefonnummer für das Handy vergeben zumindest drei der vier deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber. Damit ist man auch auf dem Mobiltelefon günstig erreichbar. Zudem ist das Telefonieren von zuhause oder aus einem anderen festgelegten Bereich günstiger. Die übrigen Minutenpreise sind bei diesen Tarifen aber oft höherMit dem Handy kann man auch ins Internet gehen. Meist zeigen Internethandys die Seiten naturgemäß nur winzig klein an und laden für Handys abgespeckte Versionen der Inhalte.

Um auch mit dem Computer per Mobilfunk ins Internet zu kommen, kann das Handy als Modem genutzt werden. Außerdem gibt es Internetsticks, die wie das Handy mit einer SIM-Karte bestückt und dann an den USB-Anschluss des Computers angeschlossen werden.

Die Preise für mobiles Internet sind sehr unterschiedlich und werden meist nicht nach der Onlinezeit, sondern nach dem verbrauchten Datenvolumen abgerechnet. Für das Internet unterwegs bietet die UMTS-Technik die beste Versorgung, die aber noch nicht flächendeckend ausgebaut ist. Anderswo gehen Handynutzer mit geringerer Geschwindigkeit ins Netz. Selbst UMTS kommt nicht immer an die Geschwindigkeit von DSL heran. Wer viel Musik oder Filme aus dem Internet lädt, dürfte schnell die Grenze des Inklusivvolumens erreichen. Die meisten Anbieter sperren zudem bestimmte Internetanwendungen, etwa das Telefonieren übers Internet (VoIP).
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