L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

L125

Priorität: Dringend

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Das kommt 2011 auf die Verbraucher zu

Lohnsteuerkarte: Für das kommende Jahr gibt es erstmals keine neue Lohnsteuerkarte mehr. Zunächst gilt die Karte von 2010 weiter, ab 2012 werden die Informationen dann nur noch elektronisch gespeichert.

Arbeitnehmer-Pauschbetrag: Von 920 auf 1000 Euro jährlich steigt der Arbeitnehmer-Pauschbetrag zum 1. Januar 2011. Arbeitnehmer mit Werbungskosten in diesem Rahmen brauchen ihre Aufwendungen dem Finanzamt nicht mehr durch Belege nachzuweisen. Finanziell im Vorteil sind nur Arbeitnehmer mit Werbungskosten von weniger als 1000 Euro im Jahr, weil sie nun 1000 Euro pauschal vom steuerpflichtigen Einkommen abgezogen bekommen.

Geldanlage: Die gesetzliche Sicherung für Bankeinlagen wie Sparguthaben oder Tagesgeld erhöht sich zum Jahresbeginn von 50 000 Euro auf 100 000 Euro. Ab Frühjahr sollen einheitliche Beipackzettel für Finanzprodukte Anleger über Kosten und Risiken von Finanzprodukten informieren. Beim Abheben an Geldautomaten fremder Banken und Sparkassen sollen Verbraucher ab 15. Januar direkt die anfallenden Gebühren angezeigt bekommen, die Gebühren selbst sollen sinken.

Einkaufen: Die Verbraucherpreise zogen bereits in den vergangenen Monaten wieder etwas stärker an - ein Trend, der sich kommendes Jahr wohl fortsetzt. Teurer werden auf jeden Fall Zigaretten und anderen Tabakwaren, denn die Tabaksteuer steigt ab Mai.

Bauen und Wohnen: Auf Verbraucher kommen 2011 höhere Mieten zu. Der Immobilienverband Deutschland (IVD) rechnet bei neuen Verträgen mit einem Plus von bis zu 2,5 Prozent bei der Nettokaltmiete.  Hausbesitzer müssen sich auf eine deutlich gekürzte Förderung bei der klimafreundlichen Gebäudesanierung einstellen.

Telefontarife: Anrufe mit Handys und zu Mobiltelefonen könnten günstiger werden, denn die Bundesnetzagentur halbierte Ende 2010 die Gebühren, die sich Telefonanbieter untereinander für Mobiltelefonie berechnen.

Elterngeld: Eltern mit einem monatlichen Nettoeinkommen von mehr als 1240 Euro erhalten ab Januar nur noch 65 statt 67 Prozent ihres bisherigen Nettoeinkommens, wenn sie eine Babypause einlegen. Hartz-IV-Empfänger profitieren vom Elterngeld nicht mehr. Es wird auf Hartz IV angerechnet. Topverdienern mit einem Jahreseinkommen von 250 000 Euro wird das Elterngeld gestrichen.

Kfz-Steuer: Die Befreiung von der Kfz-Steuer für Neufahrzeuge, die die Euro-5 oder Euro-6-Norm erfüllen, entfällt vom 1. Januar 2011 an. Für Autos mit Dieselmotor, die die Euro-6-Norm erfüllen und nach 2010 zugelassen werden, gibt es eine befristete Steuerbefreiung von 150 Euro jährlich - befristet auf drei Jahre.

Abgabe auf Flugtickets: Für alle Abflüge von deutschen Flughäfen wird ab 1. Januar eine Luftverkehrsabgabe erhoben. Für Inlandsflüge, Flüge innerhalb Europas sowie nach Marokko, Tunesien oder in die Türkei werden acht Euro fällig, für Mittelstreckenflüge etwa nach Ägypten 25 Euro und für Flüge in die USA, nach Kanada, Australien oder China 45 Euro.  Dadurch dürften sich auch die Tickets verteuern.

Arbeitszimmer: Wer zu Hause ein Arbeitszimmer hat wie etwa Lehrer, kann Kosten von bis zu 1250 Euro jährlich für ein heimisches Büro wieder von der Steuer absetzen. Die Regelung gilt rückwirkend ab 2007.

Altersvorsorge: Arbeitnehmer können auch 2011 wieder einen höheren Anteil ihrer Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung als Sonderausgabe absetzen. Für 2011 sind 72 statt bisher 70 Prozent der Einzahlungen bis zu einem Höchstbetrag von 14 400 Euro absetzbar. Doch wird der Arbeitgeberanteil zunächst als Beitrag mit erfasst, davon wird ein Anteil von 72 Prozent angesetzt und dann in voller Höhe wieder abgezogen. Unterm Strich verbleibt ein absetzbarer Arbeitnehmeranteil von 44 Prozent. Bezieher von Arbeitslosengeld II sind ab 2011 nicht mehr auf Kosten der Arbeitsagenturen gesetzlich rentenversichert. afp/wbü

 

 

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