A8 Luxemburg Richtung Saarlouis AS Rehlingen Anschlussstelle gesperrt, Bauarbeiten, die Situation dauert voraussichtlich längere Zeit an (vorraussichtlich Mitte Oktober) (12.09.2017, 18:54)

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Dauerregen stresst Saarbrücker Helfer

Saarbrücken. Schwüle lastete auf der Stadt. Wolken türmten sich bedrohlich auf. Dann kam das große Wasser: Am frühen Mittwochnachmittag stürzten sintflutartige Regenfälle auf die Erde. 84 Einsätze in der Landeshauptstadt registrierte die Berufsfeuerwehr.

Keller halb unter Wasser

Sie und die freiwillige Feuerwehr rückten vor allem wegen überfluteter Straßen, vollgelaufener Keller und umgestürzter Bäume aus. Besonders heftig traf es Dudweiler. Löschbezirksführer Ralph Haag berichtete am Donnerstag von 25 Einsätzen mit rund 50 Rettungskräften aus Dudweiler, Herrensohr und Jägersfreude. Wo das unverhoffte Nass nur wenige Zentimeter hoch gestanden habe, hätten sich die Menschen meist selber geholfen. Wo Keller halb unter Wasser standen, habe die Feuerwehr aber eingreifen müssen. Überflutet war Haag zufolge auch der Wareneingang bei Woolworth. Diese und andere neuralgische Stellen hätten die Wehrleute sofort im Blick, wenn es kübelt. In der Senke am Dudweiler Freibad nahmen die Feuerwehr und Leute vom Bauhof die Fangkörbe aus den Kanalschächten. Dadurch sei das Wasser schneller abgelaufen, sagt Haag.

Auch in anderen Teilen Saarbrückens drückten die Wassermassen bald die Kanaldeckel hoch. Im Meerwiesertalweg stand Schlamm auf der Fahrbahn, was den Verkehr erheblich behinderte. Die Polizei musste Teile des Weges sperren. Gar nichts mehr ging dagegen auf der Stadtautobahn. Beamte griffen ein, weil Teile der A?620 gegen 13.20 Uhr überflutet waren. Besonders hoch stand das Wasser unter der Wilhelm-Heinrich-Brücke, der Bismarckbrücke und unter dem Kreisel St. Arnual. So schnell wie es gekommen war, lief es wieder ab. Nach etwa 30 Minuten waren die Fahrbahnen frei.

Wassermassen beim Halberg Open Air

Die Besucher des Halberg Open Airs mussten sich hingegen länger gedulden. Nach Angaben der Berufsfeuerwehr stauten sich Wassermassen auf dem Bühnendach und zogen die Konstruktion in Mitleidenschaft. Zweieinhalb Stunden lang pumpte der Bühnenbetreiber das Wasser ab. Dann gab’s noch eine Sicherheitsprüfung, und das Festival ging weiter.

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