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Dauerstau in Homburg wegen Vollsperrung der B 423?

  Nicht nur auf den Hauptstraßen, auch auf vielen Innenstadt-Zubringern ging es meist nur schleppend voran. Die aktuelle Baumaßnahme ist Teil einer umfangreichen Fahrbahn-Instandsetzung der B 423 in der Ortsdurchfahrt Homburg. Diese soll bis zum 11. November andauern. Die gute Nachricht: Eine Vollsperrung ist nur in dieser Woche vorgesehen. Alle anderen Arbeiten im Gesamt-Baufeld zwischen Mannlich-Gymnasium und der Einmündung Ringstraße/Entenmühlstraße sollen mit Teilsperrungen und Fahrbahn-Verengungen abgewickelt werden. Doch bis Ende der Woche wird der erste von insgesamt sieben Bauabschnitten mit seiner Vollsperrung der B 423 für massive Einschränkungen im Fahrzeugverkehr sorgen.

Dass man die Baumaßnahme seitens des Bauträgers, des Landesbetriebs für Straßenbau (LfS), in die saarländischen Herbstferien gelegt hat, soll die Verkehrslage entspannen. Allerdings hat das Nachbarland Rheinland-Pfalz seine Herbstferien schon hinter sich. Dies scheint den gewünschten Effekt angesichts viele Berufseinpendler aus der West-Pfalz augenscheinlich etwas zu mindern.

Die Homburger Stadtverwaltung hat mit ihrem Sitz im Homburger Forum einen „Logenplatz“ beim Blick auf die Lage der Autofahrer. Auf Nachfrage unserer Zeitung zeigte man sich angesichts der aktuellen Entwicklung wenig überrascht. „Die Verkehrssituation in Homburg ist in etwa so eingetreten, wie wir es in Bezug auf eine solch wesentliche Baumaßnahme auf der Hauptverkehrsachse durch Homburg erwarten mussten“, erklärte Homburgs Pressesprecher Jürgen Kruthoff. „Generell stellt die Situation für alle Beteiligten natürlich eine große Herausforderung dar, bei der teilweise auch eine gehörige Portion Geduld vonnöten ist.“

Kruthoff äußerte in diesem Zusammenhang auch Bedauern über den Informationsfluss seitens des Landebetriebs für Straßenbau. „Schade ist, dass nicht alle in Homburg vertretenen Medien frühzeitig über die Baumaßnahme unterrichtet werden konnten und diese daher nicht auf die Baustelle hinweisen konnten. Daher waren viele Verkehrsteilnehmer sehr überrascht“, so der Pressesprecher mit Blick auf die späte offizielle Pressemitteilung des LfS Mitte der vergangenen Woche.

Die Stadt selbst will nun versuchen, im Gespräch mit dem LfS und der Verkehrsbehörde des Saarpfalz-Kreises die Situation zu entspannen. Kruthoff: „Unser Vorschlag ist, als eine Option den Verkehr schon ab der Kreuzung Ringstraße/Entenmühlstraße umzuleiten. Dann haben die Verkehrsteilnehmer mehrere Möglichkeiten auszuweichen. Gleichzeitig hoffen wir, dass sich die Autofahrer, die den betroffenen Bereich nicht direkt anfahren müssen, weiträumige Umfahrungen nutzen.“ Probleme sieht Kruthoff auch für die Homburger Geschäftswelt. „Zwar sind wir froh, dass das Geld in die Sanierung der Straße fließt, doch ist es gerade für die Gewerbetreibenden an der Strecke keine einfache Zeit.“
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