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Den Einbrechern auf der Spur - Umfangreiche Polizeiaktion gestern im Homburger Raum

Symbolfoto.

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Seit Monaten haben Einbrecher und Räuber in Homburg und den Nachbarkommunen Hochkonjunktur. Kaum ein Tag, an dem unsere Zeitung nicht über weitere Straftaten berichten muss.

Gestern nun machte die Polizei im Saarland erneut ernst. In Neunkirchen, Saarlouis und eben auch in Homburg gab es gestern eine groß angelegte Polizeiaktion mit Aufklärung und Fahndung. An zahlreichen Stellen, so im Raum Erbach und Jägersburg, wurden Fahrzeuge kontrolliert, Personalien überprüft. Kriminalhauptkommissar Thomas Raber, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Homburg und in deren Bereich der zuständige Einsatzleiter, erläuterte im Gespräch mit unserer Zeitung Hintergründe und Ziele der Aktion. Diese erstreckte sich gestern im Bereich des Kriminaldienstes der Homburger Polizei auch auf Bexbach, Kirkel, Blieskastel, Mandelbachtal und Gersheim. „Wir haben für diesen Tag, anhand von Fallzahlen und eigener Beobachtung sowie Hinweisen aus der Bevölkerung spezielle Einsatzräume festgelegt. In diesen führen wir umfangreiche Kontroll- und Fahndungsmaßnahmen durch. Das bedeutet, dass wir einzelne Wohngebiete nahezu komplett abriegeln und dort zum einen gezielt Fuß- und Fahrzeugverkehr kontrollieren, zum anderen aber auch die Bevölkerung zum Thema Einbruchschutz aufklären.“ Ziel sei es dabei auch, durch den Kontakt zu den Bürgern weitere Hinweise zu erhalten. Und natürlich hoffe man, durch die umfangreichen Kontrollen den einen oder anderen Fahndungserfolg erzielen zu können.

In Homburg rückten Erbach , Reiskirchen und Jägersburg in den Fokus der Polizei . Außerhalb Homburgs waren auch Kirkel, Bexbach, Gersheim und Mandelbachtal Teil des gestrigen Einsatztages. Neben der reinen Polizeiarbeit sei es auch Ziel, so Raber, das Sicherheitsgefühl der Bürger durch die teils massive Polizeipräsenz zu erhöhen. „Wir wollen zeigen, dass wir mit vielen Kräften unterwegs sind.“ Doch nicht nur an solchen speziellen Tagen wie gestern widme man sich intensiv dem Thema Einbruchdiebstahl. „Darüber hinaus führen wir in jeder Woche in unserem Zuständigkeitsbereich entsprechende Kontroll-, Fahndungs- und Präsenzmaßnahmen durch.“ Man sei quasi rund um die Uhr im Einsatz, „das bekommt der Bürger aber mitunter so nicht mit, weil diese Maßnahmen auch verdeckt durchgeführt werden“.

Raber räumte ein, dass der Kampf gegen die Einbrecher kein leichter sei. Dies liege schon an der Unterschiedlichkeit der Tätergruppe. Die reiche von organisierten Banden, die grenzüberschreitend operierten, bis hin zu Einzeltätern, die spontan eine Einbruchsgelegenheit nutzten.

Übrigens: während die Polizei zu den Kontrollen ausrückte, drangen gestern gegen 9.15 Uhr prompt wieder mal vier Männer in ein Zweifamilienhaus in der Bexbacher Straße in Homburg ein. Sie öffneten eine zugezogene Hauseingangstür an der Gebäuderückseite mit einem Gegenstand, begaben sich ins Obergeschoss und durchsuchten dort alle Räume. Anschließend gingen sie ins Erdgeschoss, wurden aber durch einen Bewohner gestört und flüchteten mit einem neben dem Anwesen abgestellten älteren roten Pkw.

Was kann man als Bürger gegen diese Einbruchsflut tun? Hier verwies Raber auf eine Vielzahl von einfachen Sicherheitsmaßnahmen: keine gekippten Fenster, taugliche mechanische Sicherungen und ein wachsamer Blick auf die Nachbarn.
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