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Den demografischen Wandel am Beispiel St. Ingbert beleuchten

Nachrichten aus der Region Homburg.

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St. Ingbert. Wir werden weniger und älter: Nach jüngeren Prognosen wird die Bevölkerungszahl in Deutschland bis zum Jahr 2030 um fünf Millionen und bis 2050 sogar um 18 Millionen Menschen schrumpfen. Die Hälfte der Bevölkerung wird dann über 50 Jahre alt sein. „Der demographische Wandel ist ein Thema, das uns alle betrifft“, sagt Willi Latz. Der diplomierte Architekt ist Mitinitiator und -organisator der Vortragsreihe „Weniger, aber mehr“, die diesen Mittwoch im kleinen Sitzungssaal des St. Ingberter Rathauses mit Vorträgen des Geografen Olaf Kühne und der Soziologin Annette Spellerberg eröffnet. Beginn der Auftaktveranstaltung ist um 19 Uhr.

Während Kühne, Professor an der Universität des Saarlandes, über den demographischen Wandels als Herausforderung an eine nachhaltige Stadtentwicklung referiert, befasst sich Spellerberg, Professorin für Stadt- und Regionalsoziologie an der TU Kaiserslautern, mit dem Thema: Besser wohnen durch Schrumpfen.

Fortgesetzt wird die Vortragsreihe am Mittwoch, 26. Januar, wenn es um den gesellschaftlichen Aspekt des demographischen Wandels geht. Am Mittwoch, 9. Februar, werden dann schließlich die Konsequenzen der zuvor gewonnen Erkenntnisse beleuchtet. Diese Veranstaltung ist dann gleichzeitig die letzte in der dreiteiligen Vortragsreihe, die von Ilka Desgranges, Redakteurin der Saarbrücker Zeitung, moderiert wird. Architekt Willi Latz hofft, „dass sich, mit diesen Informationen gerüstet, hoffentlich viele der Besucher in den Ende Februar anschließenden interdisziplinären Workshop einbringen und Visionen für St. Ingbert im Jahr 2030 entwickeln.“ Warum gerade St. Ingbert ausgewählt wurde, erklärt das Vorstandsmitglied des Bundes Deutscher Architekten (BDA) so: „St. Ingbert ist idealtypisch für eine saarländische Stadt mittlerer Größe. Hier besteht eine gute Ausgewogenheit zwischen Chancen und Risiken, die die Zukunft und der demographische Wandel für uns bereithalten.“

„Weniger, aber mehr“, wird vom Werkbund, dem BDA und der saarländischen Hochschule für Technik und Wirtschaft in Kooperation mit der Stadt St. Ingbert organisiert. tog

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