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Der "Betze" soll erneut beben



Der Kür im DFB-Pokal folgte ein striktes Feierverbot, um den Zweitliga-Alltag auch ja nicht zu gefährden. Nach dem sensationellen Triumph des 1. FC Kaiserslautern über Bayer Leverkusen blieb Trainer Marco Kurz besonnen und verpflichtete seine Spieler zur Schonung. „Ich muss leider die Spaßbremse spielen, es wird nicht gefeiert. Wir müssen hungrig bleiben, sonst gibt es am Samstag ein böses Erwachen“, warnte der Coach vor dem Heimspiel gegen Bundesliga-Absteiger Karlsruher SC. Im Falle eines Sieges winkt den Pfälzern die Tabellenführung - falls Spitzenreiter Union Berlin gegen Rot Weiss Ahlen patzen sollte.

Die „Eisernen“ sind zusammen mit Kaiserslautern das einzig noch ungeschlagene Team der Liga, nachdem der FC St. Pauli vor Wochenfrist gegen die „Roten Teufel“ seine erste Pleite einstecken musste. In Arminia Bielefeld wartet auf die „Kiezkicker“ am Samstag gleich das nächste Spitzenteam.

Schwarzer Tag für Bundesliga-Clubs

Neben dem FCK warteten auch der FC Augsburg, 1860 München und der MSV Duisburg mit Pokal-Überraschungen über Bundesliga-Clubs auf. Für alle drei Vereine kommt es nach mäßigem Saisonstart nun darauf an, die Hochstimmung aufrechtzuerhalten. „Der Pokalerfolg gegen Hertha BSC Berlin war wichtig. Wir müssen nun an die gezeigte Leistung anknüpfen“, betonte Münchens Torwart Gabor Kiraly vor der Partie gegen Aufsteiger SC Paderborn am Sonntag.

Deutlich spürbar ist die Erleichterung nach dem Pokalerfolg gegen Borussia Mönchengladbach auch in Duisburg: Nach zwei Punktspiel-Niederlagen hintereinander steht der MSV im Derby gegen Rot-Weiß Oberhausen zwar schon wieder unter Druck, Trainer Peter Neururer aber glaubt nun an die Wende: „Wenn wir auch gegen RWO gewinnen, haben wir uns einigermaßen rehabilitiert“, sagte Neururer, der die „Zebras“ in die Bundesliga führen will. Dort spielte bis vor wenigen Monaten noch Energie Cottbus, wo schon nach sechs Spielen mächtig Feuer unterm Dach ist. Trainer Claus-Dieter Wollitz machte seinem Ärger nach drei hohen Pflichtspiel-Pleiten hintereinander Luft: „Man ist nach einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr bereit, als Mannschaft das Ziel erfolgreich voranzutreiben“, sagte der Coach vor dem Duell am Freitag mit Schlusslicht FSV Frankfurt im „kicker“. Konsequenz: „In der Winterpause kommt alles auf den Prüfstand.“

Bei Alemannia Aachen wurde die Bestandsaufnahme schon im September vollzogen - mit dem Ergebnis Trainerwechsel. Michael Krüger bekam den Zuschlag für die Nachfolge von Jürgen Seeberger - die erste Zweitliga-Dienstreise führt ihn am Montag zu Fortuna Düsseldorf.
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