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Der Engel geht nach Los Angeles

„Ich kenne Frank Nimsgern über einen gemeinsamen Freund schon länger“, erzählt Sandy Mölling beim SZ-Gespräch hinter der Bühne des Saarländischen Staatstheaters. Dort singt sie zurzeit die „Angelina“, die weibliche Hauptrolle des Musicals „Paradise of pain“ von Frank Nimsgern . Vielen Saarbrückern dürfte die attraktive, blonde Sängerin mit dem besonderen Timbre in der Stimme noch von der Girlgroup „ No Angels “ bekannt sein. Seit dem Jahr 2003 verfolgt die gebürtige Wuppertalerin, die in Koblenz lebt, ihre Solokarriere, nahm mehrere Alben auf, moderierte Fernsehshows.

Im Jahr 2010 stand sie das erste Mal in einem Musical , „Vom Geist der Weihnacht“, auf der Bühne. „In einem Musical mitzumachen, hat mir gleich sehr viel Spaß gemacht. Die Verbindung von Schauspiel und Gesang mag ich sehr“, erklärt die bekannte Sängerin. Und fügt hinzu: „Das ist auch entspannter, wenn man ein Kind hat. Dann ist man länger an einem Ort“. „Paradise of pain“ ist das vierte Musical , in dem sie mitspielt. Und obwohl Frank Nimsgern sie schon kannte, musste sie für die Rolle der „Angelina“ vorsingen. „Frank hat mich zum Casting eingeladen, ich habe gesungen, und das hat dann geklappt“. Sie gehe gerne in Castings, das sei ihr lieber, als dass sie eine Rolle wegen ihres Namens erhalte. „Es ist eine viel schönere Bestätigung, eine Rolle zu bekommen, weil man beim Casting einfach gut war, als den Job zu bekommen, weil man bekannt ist“, erklärt sie. Und dann erzählt Sandy Mölling , dass sie nie eine professionelle Gesangsausbildung erhalten hat. „Ich habe als Kind schon gesungen, intuitiv. Ich liebe die Musik, und sie hat mich am meisten beschäftigt“.

Die Rolle der „Angelina“ in dem Musical von Frank Nimsgern hat ihr von Anfang an gefallen. „Sie ist zwar der Ober-Engel, aber immer nur klar und aufgeräumt zu sein, war ihr zu langweilig. Sie hat die Leidenschaft vermisst“, charakterisiert sie ihre Rolle. Man merkt, dass Sandy Mölling sich nicht nur als „Angelina“ im Staatstheater wohlfühlt, sie versteht sich auch gut mit ihren Kollegen. „Das Team ist ganz toll, auch hinter der Bühne“, lobt sie. Sie ist gerne in Saarbrücken , hat sogar ihren sechsjährigen Sohn Jayden mitgebracht. „Während der Probezeiten habe ich hier gewohnt. Und zu den Aufführungen komme ich aus Koblenz, das ist nicht so weit. Da kann ich auch meinen Sohn mitnehmen“, sagt sie lächelnd.

Ohnehin wird ihr Privatleben in der nächsten Zeit den größten Stellenwert in ihrem Leben einnehmen. Nur drei Tage nach der letzten Aufführung von „Paradise of pain“ wird Sandy Mölling mit ihrem Sohn nach Los Angeles ziehen, um dort mit ihrem Partner, Nasri Atweh, einem bekannten kanadischen Sänger, zusammenzuleben. „Los Angeles kenne ich gut. Ich habe dort im Jahr 2012 Schauspielunterricht genommen. Das wird unser Zuhause“, erzählt sie. Für sie, ihren Sohn Jayden, den Partner und das Baby – denn Sandy Mölling ist im siebten Monat schwanger. Das Kostüm der „Angelina“ passt aber noch – und bis zum 26.Juli kann man sich davon im Musical „Paradise of pain“ überzeugen.

Die letzten Vorstellungen von „Paradise of pain“ sind am 21., 22. und 24. Juli jeweils um 19.30 Uhr und am Sonntag, 26. Juli, um 18 Uhr. Nach der heutigen Vorstellung gibt es außerdem einen Dance Workshop & After Show mit Hip Hip Champion David Smith, präsentiert und begleitet von Frank Nimsgern . Restkarten unter Tel.

(06 81) 3092-486.
  Zum Thema:

Der Countdown läuft. Am 26. Juli endet die Spielzeit 2014/2015. Als Bonbon zum Ferienbeginn hat das SST noch ein Extra-Angebot für Familien: Erwachsene in Begleitung ihrer Kinder zwischen 14 und 18 Jahren zahlen nur die Hälfte: bei „Maskenball“ und „Paradise of pain“ im Großen Haus und bei „Der standhafte Zinnsoldat“ in der Alten Feuerwache. Die Familienermäßigung gibt es an der Vorverkaufskasse des Staatstheaters am Schillerplatz 2. red  
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