A620 Saarlouis - Saarbrücken Zwischen AS Saarbrücken-Luisenbrücke und AS Saarbrücken-Bismarckbrücke in beiden Richtungen mit Hochwasser ist zu rechnen Eine Einrichtung der Hochwasserumfahrung auf der A 620 für den späten Nachmittag/ Abend kann zur Zeit nicht ausgeschlossen werden. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, ihre Fahrzeuge vorsorglich nicht im Umfahrungsbereich/ Gefährdungsbereich abzustellen und die mögliche Sperrung in die Fahrzeit einzuberechnen. (11.12.2017, 16:21)

A620

Priorität: Dringend

2°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
2°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Der FCS legt den Hebel um

Zweibrücken. Seit dem 13. Dezember (3:0 gegen Idar-Obersten) mussten die Fans des Fußball-Oberligisten 1. FC Saarbrücken auf ein Pflichtspiel ihres Teams warten. Am Samstag beim 2:0 (0:0)-Sieg des FCS beim SV Niederauerbach war es wieder so weit. Aber auch im Zweibrücker Westpfalzstadion wurde die Geduld der Anhänger lange auf die Probe gestellt. Es dauerte bis zur 34. Minute, ehe die Saarländer vor über 2500 Fans zum ersten Mal nennenswert vors Tor kamen. Manuel Zeitz hatte den Ball erkämpft, Michael Petry zu Nico Weißmann gepasst, doch der wartete zu lange – sein Schuss wurde eine Beute des starken SVN-Torwarts Mirco Bitzer. Bitzer war ebenso neu im Tor seines Teams wie auf der anderen Seite Tobias Rott (Foto: SZ). „Ich war nicht aufgeregt. Es ist doch das gleiche Spiel, das ich seit 22 Jahren spiele“, meinte Rott cool. „Ich hatte eigentlich einen ruhigen Nachmittag, nur ganz selten wurde es haarig.“ Wie in der 41. Minute, als Miguel Carvalho völlig frei zum Kopfball kam. Rott reagierte glänzend. „Ich war mit ihm zufrieden“, beurteilte FCS-Trainer Dieter Ferner die Leistung seines Schlussmanns. „Wir mussten nach dem Wechsel aber den Hebel umlegen.“

Denn bis dahin war einfach zu wenig Tempo und Engagement auf Seiten des Tabellenführers zu erkennen. Die der Jahreszeit entsprechend miserablen Platzverhältnisse dürfen da ebenso wenig als Ausrede gelten wie die Zweikampfhärte der Gastgeber. Ferner hatte aber die richtige Pausen-Ansprache gefunden, Saarbrücken hatte nun Chancen im Minutentakt. Doch Petry, Nazif Hajdarovic und Weißmann scheiterten an sich selbst oder an Torwart Bitzer. Als viele der 1600 mitgereisten FC-Fans schon die Auswechslung Hajdarovics forderten, zeigte der Torjäger seine Qualität: Mit dem rechten Fuß lupfte er den Ball vorbei an Bitzer, mit dem linken schob er ihn aus acht Metern über die Linie: das 1:0 nach 58 Minuten. „War doch cool gemacht“, freute sich Hajdarovic über seinen 14. Saisontreffer. „Da musst du nur die Nerven behalten.“

Die fehlten ihm 20 Minuten später. Nach einem Traumpass von Nabil Dafi war Hajdarovic alleine auf dem Weg aufs Tor, zögerte aber zu lange. „Diesen Vorwurf muss ich meiner Mannschaft machen“, trauerte Trainer Ferner nicht nur dieser Chance nach, „wir haben aus unseren Kontermöglichkeiten zu wenig gemacht.“ Der eingewechselte Marcel Schug zeigte den Kollegen, wie es geht. Er sorgte mit dem 2:0 (87.) für den Endstand. „Es war ein Arbeitssieg“, sagte Nico Weißmann, „solche Spiele musst du einfach nur gewinnen.“ Nach dem Punktverlust des Verfolgers Homburg beim 0:0 in Hauenstein ist der Vorsprung des FCS auf elf Punkte angewachsen.  Patric Cordier 
Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein