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Deutsch-Japanische Gesellschaft Saarbrücken stark besorgt

Saarbrücken. "Unser Mitgefühl und unser Hoffen gilt allen japanischen Bürgern", schrieb DJG-Präsident Manfred Krischek in einer E-Mail an Freunde im Katastrophengebiet. Der Nalbacher Udo Hölzer, Sportkoordinator der DJG und seit Jahren über den Fußball mit Japan verbunden, verfolgte die Ereignisse den gesamten Tag über am Fernseher und im Internet. "Es ist dramatisch, ich bin einfach nur erschüttert." Zugleich versuchte Hölzer, Kontakt mit Bekannten vor Ort zu bekommen. So berichtete ihm einer seiner früheren Spieler via Facebook von Nachbeben im Zehn-Minuten-Takt.

Hölzers besondere Sorge gilt der schwer getroffenen Stadt Sendai, deren Ehrenbürger er ist. Telefon, Strom und Heizung seien ausgefallen, brachte er in Erfahrung: "Man kann noch nicht abschätzen, was wirklich passiert ist." Im Oktober will Hölzer mit Schülern des Saarbrücker Rotenbühl-Gymnasiums eigentlich nach Sendai reisen, um den Kontakt auszubauen. Erst im Dezember waren japanische Schüler in Saarbrücken zu Gast.

Derweil wird das Technische Hilfswerk (THW) heute mit 40 Helfern ins Erdbebengebiet fliegen. Dabei sind nach SZ-Informationen auch zehn Bergungs-Spezialisten der Ortsverbände Freisen und Nohfelden sowie ein Suchhund. Die Schnelle-Einsatz-Einheit war bereits dutzendfach im Ausland unterwegs, unter anderem nach Katastrophen in der Türkei, im Iran und Pakistan sowie nach dem Tsunami Ende 2004 in Südostasien. tho

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