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Deutsche Bahn will in St. Ingbert Lärmschutzwände errichten

Nachrichten aus der Region St. Ingbert.

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Sabine Weiler, eine Mitarbeiterin der Bahn, stellte den Ausschuss- Mitgliedern im Rathaus diesbezügliche Pläne vor. Demnach kämen zwei Lärmschutzwände (LSW) in Betracht. Eine würde in Rentrisch auf Höhe Untere Kaiserstraße 20 beginnen und bis einschließlich der Straße Sengscheider Tal auf der Südseite der Bahn gebaut werden. Der Beginn der zweiten LSW ist am Bahnhof in St. Ingbert geplant und soll am Gelände der ehemaligen Margarinefabrik Fauser auf der Südseite der Bahn enden. LSW 1 habe eine geplante Länge von 725 Metern, LSW 2 sei 895 Meter lang. Beide sind drei Meter hoch geplant und haben eine Überstandslänge von 50 Metern. Die erste schütze demnach die Gebäude der Straßen Zur Rentrischer Kirche und Zollweg, die zweite dient zum Schutz der Gebäude in den Straßen Neue Bahnhofstraße, Rentamtstraße, Wolfshohlstraße und Ackergasse. Die Maßnahme sei Teil eines Lärmsanierungsprogrammes und betrifft Schienenwege des Bundes.

Es handele sich dabei um eine freiwillige Leistung der Bundesregierung, auf die kein Rechtsanspruch besteht. Jährlich stellt der Bund etwa 100 Millionen Euro aus dem Verkehrshaushalt dafür bereit, wie Sabine Weiler erklärte. Zwar seien die erlaubten Lärmpegel am Tag im grünen Bereich, die Pegel nachts zwischen 22 und 6 Uhr überschreiten jedoch die vorgegebenen Werte. Der Bau der hochabsorbierenden Lärmschutzwände stehe natürlich unter dem Vorbehalt der technischen Machbarkeit.

Die DB Projektbau GmbH möchte den Bau 2016 angehen und plant diesbezüglich eine Infoveranstaltung mit betroffenen Bürgern aus St. Ingbert und Rentrisch. bo

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