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Die (Cavern) Beatles kommen im Juni nach St. Wendel und Merzig

Die Cavern Beatles haben Auftritte nicht nur in Europa, sondern auch in den USA.

Die Cavern Beatles haben Auftritte nicht nur in Europa, sondern auch in den USA.

Die Cavern Beatles kommen noch St. Wendel. Was unterscheidet diese Gruppe von anderen Beatles-Coverbands? Richard Blasberry: Die Cavern Beatles sind alle aus Liverpool, dem Geburtsort der Beatles. Dadurch sind wir mit derselben Einstellung zum Leben und der Musik aufgewachsen. Wir sind eine von zwei oder drei Gruppen in der Welt, die alle Songs der gesamten Beatles-Ära spielen, alles live und nur wir vier auf der Bühne. Die drei Frontmänner der Gruppe spielen während der Show alle Keyboard, und dies ermöglicht es uns, die komplizierteren Songs zu spielen.

Auf Ihrer Tournee kommen Sie in diesem Jahr nur in zwei deutsche Städte – nach St. Wendel und Merzig? Warum haben Sie ausgerechnet das Saarland ausgewählt? Blasberry: Es war wieder mal an der Zeit, zurück ins Saarland zu kommen. Nachdem wir in den vergangenen Jahren in Saarbrücken und Saarlouis gespielt haben, wollte unser Agent, dass wir uns auch mal in der Region St. Wendel und Merzig zeigen.

Was erwartet die Besucher der Konzerte? Eine Art Beatles-Konzert des 21. Jahrhunderts? Blasberry: Eine magische, historische Tour durch die Beatles-Musik der 60er Jahre, alles live gespielt mit der Leidenschaft und Präzision, die einzigartig ist. Visuell kopieren wir die Beatles-Konzerte, aber aktualisiert mit Lichteffekten und einem Soundsystem des 21. Jahrhunderts, so dass sich der Sound der Band mehr im Schallplattenstil anhört als der originale Live-Sound. Die schlechte Klang-Qualität der 60er Jahre würde heute wohl niemand mehr akzeptieren.

Haben Sie ganz persönlich ein Beatles-Lieblingslied? Blasberry: Unsere Lieblingslieder wechseln täglich. Wir sind alle richtig große Beatles-Fans. Und diese Frage, die oft gestellt wird, ist für uns fast unmöglich zu beantworten.

Wie können Sie sich erklären, dass diese Band heute noch so fasziniert, auch so viele junge Fans hat? Blasberry: Es hat wohl nur mit der Musik zu tun. Es ist die beste Popmusik, die jemals produziert wurde. Es hört sich heute immer noch frisch an, genau wie vor 50 Jahren. Wir glauben, dass diese Musik niemals stirbt. Es live mitzuerleben, gibt den Leuten Begeisterung und Auftrieb – Und deshalb kommen die Leute immer wieder, um uns zu sehen.

Es heißt, man ist entweder für die Beatles oder für die Rolling Stones, beides geht nicht. Wie stehen Sie zu den Stones? Blasberry: Klasse Singles, aber keine großartigen Alben. Wir alle finden, dass es sehr anstrengend ist, die Stones-LPs zu hören.

Sie sehen auch optisch aus wie die Beatles. Welche Auswirkungen hat das auf Ihren Alltag? Blasberry: Nun, wir glauben nicht, dass wir genau so aussehen wie sie. Auf der Bühne kleiden wir uns entsprechend, um so ähnlich wie nur möglich auszusehen. Gespickt mit einer dreidimensionalen Impression mit Bewegung und Stimme hoffen wir, dass wir eine gute Illusion der echten Beatles darstellen. Im täglichen Leben betrachten wir uns nicht als die Beatles in jeglicher Hinsicht, noch betreiben wir eine Nachahmung in unserem privaten Leben. Wir glauben, das wäre absolut dumm.

Wird es auf Dauer nicht langweilig, immer die Lieder einer Band nachzuspielen? Könnten Sie sich auch vorstellen, eigene Songs zu schreiben? Blasberry: Nein, es ist nicht langweilig. Vielleicht sind wir gelegentlich mit einem Aspekt von dem, was wir tun, nicht zufrieden. Aber das geht doch jedem so in jedem Bereich. Es gibt weitaus mehr Hochs als Tiefs in unserem Beruf. Einige von uns schreiben auch ihre eigene Musik. Unser Paul McCartney, Chris, hatte ein Lied in den Top Ten der Britischen Alben im vergangenen Jahr.

 Karten gibt’s im Vorverkauf ab 28,95 Euro inklusive aller Gebühren (erhöhte Abendkassenpreise) an allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter der Ticket-Hotline (0 68 61) 93 99 80.

www. kultopolis.com

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