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Die Arbeiten in der Bahnhofstraße dauern länger und werden teurer

Die Bahnhofstraße soll eine Verschönerungs-Kur bekommen. Archivfoto: Dietze

Die Bahnhofstraße soll eine Verschönerungs-Kur bekommen. Archivfoto: Dietze

Ein grau-schwarz gesprenkelter Betonwerkstein in der Mitte umrandet von rosa Tupin und einem rosa schimmernden Granit aus Schweden. So soll der Straßenbelag der Saarbrücker Bahnhofstraße im Sommer des kommenden Jahres aussehen. „Es wird schön“, sagt der Saarbrücker Baudezernent Heiko Lukas, der gemeinsam mit Werner Maurer, dem Leiter des Tiefbauamtes am Dienstag die Pläne für die Mittelzone der Bahnhofstraße vorstellte. „Den grau-schwarz gesprenkelten Stein haben wir gewählt, weil man darauf Verschmutzung wie Kaugummi nicht so leicht sieht“, erklärt Werner Maurer.

Es kommen mehr Ruhebänke (alle mit Holzauflage und Armlehnen) in die Mittelzone. Rechteckige, längliche Betonelemente trennen in regelmäßigen Abständen die Mittelzone von den seitlichen Fahrtrassen. Auf diesen Betonelementen wird es ebenfalls Holzauflagen als Sitzgelegenheit geben. „Ich kenne diese Betonelemente aus anderen Städten. Das sieht zum einen gut aus und zum anderen verhindern wir dadurch, dass die Mittelzone befahren wird. Die soll rein für die Fußgänger sein“, so Heiko Lukas. Die Holzauflagen sollen auch dazu dienen, das Sprühen von Graffitis zu verhindern. „Sollte dennoch gesprüht werden, versuchen wir in kürzester Zeit die Graffitis zu entfernen. Wir haben dafür ein eigenes Budget“, sagt der Baudezernent weiter. Spielgeräte und Blumeninseln wird es in gleicher Anzahl geben wie aktuell, und neben der bereits vorhandenen Beleuchtung werden die Bäume in der Mittelzone mit neuen Leuchten von unten angestrahlt. „Das erzeugt in der Dämmerung und im Dunkeln eine ganz besondere Atmosphäre“, sagt Werner Maurer.

Bei Starkregen soll sich in der neuen Bahnhofstraße kein Wasser mehr stauen. Alles soll schnell in die richtigen Kanäle geleitet werden. Während die Erneuerung der Fahrtrassen bereits im vergangenen September begann und im September dieses Jahres fertig gestellt sein soll, beginnt die Erneuerung der Mittelzone im August und dauert etwa ein Jahr. Michael Genth (Verein für Handel und Gewerbe) war bei der Vorstellung der Pläne dabei und hatte eine Bitte. „Wir würden es ganz toll finden, wenn man alles dafür tut, um bei Schleif- oder Fräsarbeiten die Staubbelästigung für die Geschäfte und die Gastronomie so gering wie möglich zu halten. Da würde schon ein Zelt reichen, in dem gearbeitet wird “. Der Baudezernent versicherte sofort, diesen Punkt mit in das Ausschreibeverfahren zu nehmen.

Während die Fahrtrassen in elf Bauabschnitten erneuert werden, sind es bei der Mittelzone sechs Bauabschnitte. Bei den anfänglich geplanten Gesamtkosten von 2,3 Millionen Euro bleibt es nicht. „Es werden etwa 3,4 Millionen Euro. Wir mussten ein Baumanagement einrichten, und es sind an vielen Stellen einfach mehr Kosten entstanden, was aber alles im Sinne der Qualität ist. Auf die Stadt selber entfallen 1,4 Millionen, zwei Millionen bekommen wir aus Förderprogrammen“, so Werner Maurer. Ein nicht unerheblicher Kostenfaktor ist dabei auch der Mensch. Die Fugen in den Fahrtrassen werden mit einem elastischen Material geschlossen, damit keine Zigaretten-Kippen in die Fugen rutschen. Schutz vor Graffiti und Skatboardern wird auf den Betonelementen angebracht.

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