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Die Bagger sollen bald rollen

Nachrichten aus der Region Homburg.

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Homburg. Es war der November 2011, als der damalige saarländische Wirtschaftsminister Christoph Hartmann (FDP) anlässlich eines Treffens mit dem saarpfälzischen Mittelstand in Homburg für die Entwicklung des Industriegebiets Zunderbaum eine optimistische Prognose ausgab: „Wenn alles gut läuft, könnten in den nächsten acht Wochen die Bagger rollen, um mit den Abrissarbeiten zu beginnen.“ Aber: Es rollten keine Bagger, noch immer „dümpelt“ das „Sahnestückchen“ im Masterplan für großflächige Industrieansiedlungen im Saarland in der Wahrnehmung vieler Bürger vor sich hin.

Eine Nachfrage bei der mit der Entwicklung beauftragten Saarland Bau und Boden Projektgesellschaft (SBB), einer Tochter der Strukturholding Saar (SHS), brachte nun Positives: Am 24. August will Wirtschafts- Staatssekretär Jürgen Barke (SPD) anlässlich einer Pressekonferenz auf dem Gelände des früheren Bundeswehr- Depots den Start der baulichen Konversion bekanntgeben. Bei den beiden beteiligten Kommunen, Kirkel und Homburg, sieht man dem Beginn der Arbeiten mit einiger Erwartung entgegen. „Wir setzen große Hoffnungen in den Zunderbaum“, machte Kirkels Bürgermeister Frank John (SPD) klar.

Das wundert nicht, ist Kirkel doch die Kommune mit dem größeren Flächenanteil am ehemaligen Depot. Das eröffnet in Sachen Unternehmensansiedlungen und zukünftigen Gewerbesteuereinnahmen nötige Perspektiven angesichts des Weggangs von Praktiker und des angekündigtes Umzugs von Herweck nach Rohrbach. Auch Homburgs Oberbürgermeister Karlheinz Schöner (CDU) zeigte sich erfreut über den nun angekündigten Auftakt am Zunderbaum. „Ich war einer von denen, die auf eine erfolgreiche Konversion hingearbeitet haben. Das ist der große Wurf, den wir wollten.“ Spannend bleibe aber nach wie vor die Frage nach einer potenten Verkehrsanbindung.

Die SHS selbst skizzierte die gegenwärtige Situation am Zunderbaum so: „Der Beginn der Abbruchmaßnahmen für die 38 Gebäude und die zugehörigen Freiflächen ist für Oktober eingeplant.“ Die Planungsarbeiten zur Neuerschließung seien, so Meike Stein von der Unternehmenskommunikation der SHS, in vollem Gang.

„Die Planungen in den einzelnen Fachbereichen werden im Herbst den Prüfbehörden vorgelegt werden, so dass im Frühjahr 2013, wenn die Abbrucharbeiten weitgehend beendet sind, mit der Neuerschließung begonnen werden kann. Die genaue Vorgehensweise hängt auch von der Art der Betriebe ab, die sich ansiedeln möchten. Je nach Fortgang der Neuerschließung und Art der neu anzusiedelnden Betriebe können die ersten neuen Betriebsgebäude ab Ende 2013 errichtet werden.“ Mit einer Fertigstellung der Gesamterschließung rechne man für Mitte bis Ende 2014. Wie sieht es aber mit potenziellen Interessenten aus? Meike Stein: „Mit sieben ehemaligen Mietern wurden Nutzungsvereinbarungen geschlossen und werden Grundstückskaufverhandlungen geführt.“

Für die gesamten 45 Hektar vermarktbare Fläche hätten sich bereits Interessenten gemeldet.

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