L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

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Die Fußball-WM wirft im Internet ihre Schatten voraus

Wenn am 12. Juni in Sao Paulo das erste Spiel der Fußball-Weltmeisterschaft angepfiffen wird, sind weltweit mehr als eine Milliarde Fans live dabei. Vier Wochen lang bedeutet das nicht nur für das Gastgeberland Brasilien den Ausnahmezustand. Noch herrscht die Ruhe vor dem Sturm, doch im Internet läuft die WM-Maschine schon längst auf Hochtouren.

Zentrale Anlaufstelle für Fußball-Fans ist die offizielle WM-Internetseite der Fifa, zu finden unter http://de.fifa.com/worldcup. Dort werden alle 32 Teilnehmerländer ausführlich vorgestellt, die zwölf Austragungsstätten und sogar alle 91 teilnehmenden Schiedsrichter. Im Bereich Historie können Fußballfans die 19 vergangenen Weltmeisterschaften noch einmal Revue passieren lassen. Im Verlauf des Turniers sollen aktuelle Ergebnisse und Spielberichte folgen.

Fans der beliebten Panini-Sammelklebebilder können auf der Fifa-Seite zudem in einem Browserspiel eine digitale Version des speziellen WM-Sammelalbums mit insgesamt 424 Stickern füllen. Jeder Mitspieler bekommt pro Tag drei Päckchen mit jeweils fünf Stickern, doppelte Bilder können mit anderen Spielern geteilt werden. Bislang haben rund 1,8 Millionen Nutzer insgesamt 78 Millionen Päckchen geöffnet. Für die Teilnahme an anderen Browserspielen der Fifa gibt es Bonuspäckchen, etwa beim WM-Quiz. Dort wird im bekannten „Wer-wird-Millionär?“-Stil Wissen zu den bisherigen Turnieren abgefragt. Alle Spiele setzen eine Anmeldung mit einem Nutzerkonto voraus. Die Registrierung ist kostenlos.

Wer lieber bewegte Bilder sieht, findet viele Infos zur WM auch auf dem offiziellen Youtube-Kanal der Fifa (youtube.com/user/FIFATV), darunter ausführliche Porträts der Mannschaften. Bis zum Turnierstart gibt es dort zudem täglich ein Video eines berühmten WM-Tores der brasilianischen Nationalmannschaft, etwa von Pele, Zico oder Ronaldo.

Auch den Pokal, um den es in Brasilien geht, stellt der Weltverband ausführlich vor. Auf http://de.fifa.com/aboutfifa/organisation/marketing/brand/trophy.html erfahren Interessierte viel Wissenswertes über die Geschichte der über sechs Kilogramm schweren, aber nur 37 Zentimeter hohen Trophäe – und ebenso über die Geschichte des Vorgängerpokals, den der brasilianische Fußballverband nach dem dritten Titelgewinn im Jahre 1970 behalten durfte.

Die Hauptsponsoren des Turniers sind mit eigenen Fußball-Aktionen im Netz präsent. Besonders umfangreich ist der WM-Bereich auf der Webseite des japanischen Elektronikkonzerns Sony, zu finden unter http://football.sony.net/de. Hier können Fans in regelmäßigen Abständen an Paint Stadium, einem Malwettbewerb zu verschiedenen Fußballthemen teilnehmen – prämiert vom Mangakünstler Yoichi Takahashi, der unter anderem für die Fußball-Zeichentrickserie Captain Tsubasa verantwortlich zeichnet. Auf der Sony-Seite finden Interessierte für den Wettbewerb ein spezielles Malprogramm, das direkt im Browser funktioniert. Für Jugendliche bietet das Unternehmen den Fotowettbewerb Siyakhona, für Hobbymusiker den bereits abgeschlossenen Musikwettbewerb Super Song: Unter den eingesendeten Kompositionen wurde der Beitrag des Amerikaners Elijah King zum Sieger gekürt und erscheint nun auf dem offiziellen Musik-Album zur Weltmeisterschaft.

Sportartikelhersteller Adidas schickt hingegen das Spielgerät auf Weltreise durch die 32 Teilnehmerländer (adidas.com/de/apps/brazucablog/de_DE/map): Eine mit Kameras versehene Version des eigens für das Turnier entworfenen Balles Brazuca porträtiert dort einige der teilnehmenden Fußballer. So ist in Deutschland unter anderem ein mit dem Ball aufgenommenes Selfie der Nationalspieler Neuer, Lahm und Schweinsteiger zu sehen. Der Ball hat zudem sogar eine eigene Twitterseite (https://twitter.com/brazuca).

Umfangreiche Statistiken rund ums Thema Fußball-WM finden Fans schließlich auf dem Internet-Portal weltfussball.de. Dort erfahren Interessierte im speziellen WM-Bereich unter anderem, dass das vergangene Turnier in Südafrika mit durchschnittlich 2,5 Toren pro Spiel die torärmste aller bislang gespielten Endrunden war. Das torreichste Turnier fand 1954 in der Schweiz statt: Dort fielen im Durchschnitt 5,4 Tore pro Partie. Die Seite listet zudem alle 5250 Spieler auf, die bislang an einer Weltmeisterschaft teilgenommen haben.

  Der heiße Draht zur Nationalmannschaft Viele deutsche Fußballstars geben im Netz Privates preis – Auch beim DFB wird gebloggt
 
Ob Reisetipps für Schlachtenbummler oder Blogs von ehemaligen Spielern – die Webseiten des DFB sind längst im WM-Modus. Auch viele der Nationalspieler präsentieren sich im Netz – zum Teil sogar mit Familienfotos.
 
Saarbrücken. Wie die Fifa betreibt auch der Deutsche Fußballbund (DFB) auf seiner Webseite im Moment einen speziellen WM-Bereich, zu finden unter dfb.de. Dort betreiben Manager Oliver Bierhoff sowie der Ex-Nationalspieler und gebürtige Brasilianer Paolo Rink eigene WM-Kolumnen. Ansonsten bietet die Seite Erwartbares: aktuelle News, einen Spielplan oder einen Rückblick auf die Qualifikation.

Fans, die nach Brasilien reisen wollen, bietet der DFB allerdings einen eigenen Online-Reiseführer. Neben allgemeinen Reiseinfos über Brasilien erwartet die Schlachtenbummler dort Interessantes über die Spielorte und die Fanbetreuung vor Ort. Die Nationalspieler logieren während der WM übrigens in einer eigens errichteten Unterkunft an der Küste des Bundesstaats Bahia. Einblick in das 14 740 Quadratmeter große Areal gewährt die deutschsprachige Webseite campobahia.de.

Die Spieler selbst werden wiederum auf den Seiten des Deutschen Fußballbundes porträtiert. Für jedes der aktuellen Kadermitglieder gibt es dort eine eigene Seite mit einer Art Datenblatt, das persönliche Informationen wie etwa das Geburtsdatum oder die Körpergröße sowie die Vereinslaufbahn und die damit verbundenen Erfolge auflistet.

Wer mehr über die Nationalspieler erfahren will, kann die meisten Kicker allerdings auch persönlich im Netz besuchen Vom 27er-Kader, der aktuell in Südtirol im Trainingslager weilt, haben immerhin 21 Spieler eine eigene Webseite. Nachholbedarf haben hier insbesondere die erst kürzlich nominierten Spieler, so etwa Kevin Volland, Matthias Ginter oder Erik Durm. Andere, darunter etwa die Dortmunder Marcel Schmelzer und Roman Weidenfeller betreiben zwar eine Webseite, diese dient aber ausschließlich als Link zum Facebook-Auftritt der Kicker.

Unter den Homepages der Spieler finden sich auch einige originelle Webauftritte. Auf der Seite von Sami Khedira etwa (sami-khedira-official.com) werden Besucher in Form einer Taxifahrt in die einzelnen Seitenbereiche geleitet, Thomas Müller (esmuellertwieder.de) zeigt in einer „Video-Homestory“ seinen Heimatort Pähl in Oberbayern. Auch andere Spieler geben im Netz Privates preis. So gewährt Benedikt Höwedes unter benedikt-hoewedes.com Einblick in den Tagesablauf eines Profis, Marco Reus (marcoreus.de) erklärt seine Marotten („Den Platz betrete ich zunächst mit dem linken Fuß“) und Kevin Großkreutz zeigt auf seinem Instagram-Profil (instagram.com/fischkreutz#) sogar Fotos von der Erstkommunion seines Bruders.
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