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Die Grippewelle rollt an

In diesem Jahr rollt die Grippewelle früher als in der Vergangenheit vor allem durch den Westen Deutschlands. Im Saarland ist sie aber noch nicht angekommen. Experten raten zu Impfung.


Saarbrücken.
Früher als in den vergangenen Jahren hat in Deutschland die Grippewelle begonnen. Nach dem aktuellen Bericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza stiegen die akuten Atemwegsinfekte und die Grippefälle zum Ende des vergangenen Jahres und in der ersten Woche des neuen Jahres deutlich an und liegen auf einem "stark erhöhten Niveau". Betroffen sind vor allem der Norden und Westen Deutschlands, also Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Der Trend gehe nach oben, sagte die Sprecherin des Robert-Koch-Instituts, Susanne Glasmacher, in Berlin. "Auch im Saarland hat die Grippewelle begonnen", sagte Glasmacher am Freitag zur SZ. Warum, dafür hatte sie keine Erklärung. Bei der Zahl der gemeldeten Influenza-Fälle gebe es keine auffällige Steigerung. Diese Einschätzung bestätigte auch Stephan Kolling, Pressesprecher des saarländischen Gesundheitsministeriums: "Es gibt eine erhöhte Zahl von für diese Zeit typischen grippalen Infekten, von einer Grippewelle kann man aber nicht sprechen." Laut Kolling gab es in der vergangenen Woche vier Fälle von Influenza A und einen von Influenza B, in den beiden Vorwochen wurden keine Grippefälle gemeldet. Laut Experten ist es eher untypisch, dass sich die Grippe von Norden her ausbreite statt wie in den vergangenen Jahren von Süden her. Mediziner raten vor allem älteren Menschen und chronisch Kranken, sich auch jetzt noch impfen zu lassen. Glasmacher: "Das ist jetzt absolut sinnvoll, eine solche Grippewelle läuft ungefähr zehn bis zwölf Wochen lang." Vor allem in Familien, in denen ältere Personen und Kinder gemeinsam lebten, sollten sich die Großeltern unbedingt impfen lassen, um ihre Enkel nicht anzustecken. Die Grippeimpfung ist nach Angaben der Medizinerin nicht nur für die klassischen Risikogruppen sinnvoll. Auch Jüngere, die in ihren Berufen zum Beispiel viel Kontakt mit Menschen haben, sollten sich schützen. Meist bringen Kindergarten- oder Schulkinder die Grippeviren mit nach Hause. Damit sich Eltern und Geschwisterkinder möglichst nicht anstecken, empfehlen Kinderärzte häufiges Händewaschen.
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