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Die Kunst, sich anmutig zur Musik zu bewegen



Saarbrücken.
Tanzen lernen ist mehr als nur das bloße sich Aneignen einer bestimmten Schrittfolge. Tanzen ist Leidenschaft. Lebensfreude. Und natürlich Spaß pur. Das alles wollen Tanzlehrer vermitteln. Ein paar Schritte gehören natürlich auch dazu. 12 saarländische Tanzschulen sind im Regionalverband Südwest des ADTV organisiert. „Wir bereiten den Menschen Freude“, beschreibt Ramon Gechnizdjani, Inhaber der Tanzschule Bootz-Ohlmann, seinen Beruf. Er ist ausgebildeter Tanzlehrer. „Wir wollen Urlaub vom Alltag bieten“, sagt Antje Marquardt-Schneider, die Beauftragte des Regionalverbands Südwest im ADTV. Ein „Urlaub“, der noch dazu gesund ist, denn Tanzen fördert die körperliche und seelische Ausgeglichenheit. Tanzen ist ein beliebtes Freizeitangebot, das von allen Alters- und Bevölkerungsgruppen nachgefragt werde.

:: Auf einen Blick

Deshalb gibt es in den saarländischen Tanzschulen auch Kurse für jedes Alter – angefangen von Kinderkursen für Drei- bis Fünfjährige über Kurse für Jugendliche, wo Tanzstile wie Hip Hop und Jumpstyle erlernt werden können bis hin zu Tanzkursen für die über 50-Jährigen. „Die jüngsten Teilnehmer sind zweieinhalb, die ältesten 92 Jahre“, sagt Michael Goebel, Inhaber der Tanzschule Goebel in Homburg. Hip Hop, Jumpstyle und Salsa liegen zur Zeit im Trend bei den Saarländern. „Die Salsa-Kurse in den Bootz-Ohlmann-Schulen sind immer voll“, sagt Gechnizdjani. Der Tanzlehrer erklärt sich die starke Nachfrage so: „Wenn die Leute überall mit diesem Tanz und der Musik konfrontiert werden, dann wollen sie ihn irgendwann selber lernen“. Rund 8000 Theoriestunden, eine dreijährige duale Ausbildung und tausende von Tanzstunden umfasst die professionelle ADTV-Tanzlehrerausbildung.
 
„Für uns Tanzlehrer ist der ADTV eine Garantie für gutes Tanzen“, fasst Marquardt-Schneider zusammen. Zur Ausbildung gehören Standardtänze, wie Tango, Foxtrott und Walzer. Außerdem die feurigen Lateinamerikanische Tänze, etwa Samba, Rumba und Cha Cha Cha. Sie sind das kleine Einmaleins des Tanzens. Zur theoretischen Ausbildung gehören außerdem medizinische und psychologische Grundlagen. Schon während der Ausbildung können sich die späteren Tanzlehrer dann spezialisieren, etwa zum Fachtanzlehrer Salsa. „Unsere Ausbildung hat sich stark gewandelt“, unterstreicht Gechnizdjani. Der Tanzlehrer von heute sei auch Animateur und Moderator und müsse die Kursteilnehmer „bei Laune zu halten“. Über das Kursangebot hinaus zeigen die saarländischen Tanzschulen auch soziales Engagement. „Wir sind Kooperationspartner von Schulen“, sagt Marquardt-Schneider. Zum Beispiel bieten wir Tanzkurse an Ganztagsschulen, Gymnasien oder Kindergärten an. „Ein Träger kommt auf uns zu und fragt uns, ob wir einen Kurs machen können“, erklärt Gechnizdjani. So einfach sei das. Das soziale Engagement einer jeden Tanzschule sei aber unterschiedlich. Benjamin Rannenberg 
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