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„Die Partei“ will die Saarschleife begradigen

Nix mehr Saarschleife: Geht es nach der Satire-

Nix mehr Saarschleife: Geht es nach der Satire-"Partei" ist die Saar bald grade wie ein Lineal.

Saarbrücken. Einen Start von 0 auf 600 Fans legte Die Partei Saar damit vor gut zwei Wochen hin, obwohl der Landesverband damals noch nicht einmal offiziell gegründet war. Das holten die rund 90 Parteimitglieder im Saarland am vergangenen Wochenende nach – „im Irish Pub in Saarlouis“, wie der frischgebackene Landesvorsitzende Alexander Senzig aus Saarlouis betont. Mittlerweile klicken sich nach seinen Angaben täglich bis zu 22 000 Facebook-Nutzer auf die Landesverbandsseite. „Die Partei“ steht dabei für die Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative, sie wurde 2004 von Redakteuren des Satiremagazins „Titanic“ gegründet.

Der Bundesvorsitzende der Spaßpartei ist der ehemalige „Titanic“-Chefredakteur Martin Sonneborn. Das Saarschleifen-Wahlkampfplakat ist mittlerweile aus dem Facebook-Auftritt des saarländischen Landesverbandes wieder verschwunden – die Partei hat zwar immer recht, nur nicht immer das Urheberrecht, in diesem Fall am Foto. Nach dem Facebook- Hype will die Partei nun aktiv in den Wahlkampf ziehen – mit Forderungen wie „Friseurtermine auf Kassenkosten“ oder „Flugreisen zu Taxipreisen“. „Unser Hauptaugenmerk liegt auf Satire. Mit unseren übertriebenen Forderungen wollen wir die Wahlkampfaussagen anderer Parteien ad absurdum führen“, erklärt Landesvorsitzender Senzig in einem ernsten Moment. Er ist selbst davon überrascht, welche Resonanz der erste Plakatentwurf erzielte. Gerade arbeiten er und seine Parteikollegen fleißig an den benötigten 900 Unterschriften, um zur Landtagswahl am 25. März zugelassen zu werden. „Dann lautet unser Ziel: 100 Prozent plus X.“ uo
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