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Die Uhr läuft für die LAG Warndt

Nachrichten aus dem Raum Völklingen

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Dorf im Warndt. Jörg Dreistadt, Großrosseler Bürgermeister und Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe Warndt (LAG), zog am Dienstagabend eine positive Bilanz der Verkaufsausstellung, die am Wochenende in Karlsbrunn über die Bühne ging. Vor einigen Jahren mit europäischen Zuschussgeldern angeschoben, trägt sich das Projekt heute selbst. „Das ist gelebte Leader-Förderung“, sagte Dreistadt auf der LAGMitgliederversammlung. „In diesem Jahr wurden 19 Projekte erarbeitet, diskutiert und eingereicht“, berichtete Regionalmanager Jens Reiter im katholischen Pfarrheim Dorf im Warndt. Das sind wesentlich mehr Maßnahmen als in den Vorjahren. Geplant ist unter anderem, die Parkanlage Dorf im Warndt umzugestalten und das Ludweiler Schullandheim der Arbeiterwohlfahrt zu erweitern.

Die Gesamtkosten der 19 Projekte belaufen sich auf 1,73 Millionen Euro, die LAG hofft auf Zuschüsse in Höhe von 745 000 Euro. Noch sind nicht alle Anträge vom Umweltministerium bewilligt. Für das größte Projekt gab es aber bereits grünes Licht. Auf dem lange ungenutzten Birkenhof in Naßweiler werden bald Ziegen gezüchtet.

291 000 Euro liegen noch im Zuschuss-Topf. Wer von den Mitteln profitieren möchte, sollte nicht lange warten. Bis Ende 2013 müssen die Anträge bewilligt sein. Es gibt bereits weitere Ideen. So laufen die Vorbereitungen für ein grenzüberschreitendes Projekt mit dem Krummen Elsass. Eine Hängepartie bleibt die Sanierung und Umgestaltung des Jagdschlosses Karlsbrunn. Aber immerhin: Die Schlossmauer wird wieder in Schuss gebracht. Sie befindet sich im Eigentum der Gemeinde. Und ab 12. Dezember, erklärte Dreistadt, werden sich Paare im neu eingerichteten Trauzimmer das Ja-Wort geben. Für den Bürgermeister ist dies ein „Versuch, das Schloss zu beleben“.

Trauungen im Jagdschloss Das historische Gebäude, das dem Land gehört, hat für die LAG weiter oberste Priorität. Sollte sich hier kurzfristig doch noch etwas bewegen, könnten Gelder umgeschichtet und andere Projekte in die nächste Leader-Förderperiode verschoben werden.

Wie es ab 2014 weitergeht, ist allerdings noch ungeklärt. Womöglich verändert sich der Zuschnitt der Regionen. Sollte der relativ kleine Warndt nicht mehr als eigenständiges Fördergebiet anerkannt werden, erklärte Dreistadt, strebe man eine Erweiterung in Richtung Köllertal an. Die LAG hofft, dass die Rahmenbedingungen schnell festgelegt werden. Sonst besteht die Gefahr, dass funktionierende Strukturen wegbrechen. Die Finanzierung der Geschäftsstelle, berichtete Dreistadt, sei nur bis Mitte 2014 gesichert.

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