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Die drei saarländischen Promarkt-Filialen stehen vor dem Aus

„Wir schließen diese Filiale“, steht in großen Lettern am Eingang der St. Ingberter Filiale. Am Ende könnte aber auch eine Übernahme der Geschäfte durch einen Investor stehen. Jedoch „haben potenzielle Interessenten den Wunsch geäußert, sofern eine Übernahme in Betracht käme, dass dies auf jeden Fall ohne Ware geschehe“, sagte gestern ein Sprecher der Rewe-Gruppe, des Promarkt-Mutterkonzerns.

Der Kölner Einzelhandels- und Touristikkonzern Rewe hatte im Mai angekündigt, sich von der defizitären Promarkt-Kette zu trennen. Die Umsätze gingen massiv zurück, weil Kunden zunehmend im Internet einkauften, heißt es. 26 der noch 53 Filialen sind inzwischen verkauft – davon 16 an die Expert-Gruppe und zehn an die Verbundgruppe Electronic Partner. 660 der rund 1400 Jobs sind damit laut Unternehmen gesichert. Das Geschäft in Neunkirchen wurde zum 1. Juni geschlossen.

Für die übrigen 27 Standorte laufen nach Unternehmensangaben noch Verhandlungen. Dazu gehören auch die drei saarländischen Filialen. Die Gespräche seien aber „völlig ergebnisoffen“, sagte der Sprecher. Das endgültige Aus für diese Märkte und damit der Verlust der Arbeitsplätze sei nicht ausgeschlossen. „In diesem Fall wird es einen gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern erarbeiteten Sozialplan geben“, versicherte der Sprecher. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi hat Rewe im Saarland aber jüngst bereits mindestens zwei Promarkt- Mitarbeitern gekündigt. mzt

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