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Die dritte Schlappe: 1. FC Saarbrücken verliert 3:4 gegen Heidenheim

Fußball-Drittligist 1. FC Saarbrücken hat in der neuen Liga noch kein Spiel gewonnen.

Fußball-Drittligist 1. FC Saarbrücken hat in der neuen Liga noch kein Spiel gewonnen.

Auf den Tag genau ein Jahr nach der 0:6-Schlappe zum Regionalliga-Auftakt bei der SV Elversberg verlor der 1. FC Saarbrücken am Samstag auch das dritte Spiel in Liga drei: diesmal mit 3:4 (2:2) gegen den 1. FC Heidenheim.

Saarbrücken. Dieter Ferner knallte eine Trinkflasche in eine Mülltonne – eine Aktion des sportlichen Leiters, die die ganze Wut und Enttäuschung nach der 3:4 (2:2)-Heimniederlage des 1. FC Saarbrückens am Samstag gegen den 1. FC Heidenheim widerspiegelte.

Nächstes Spiel am Mittwoch
„Wir müssen das Positive aus dem Spiel mitnehmen“, sagte Ferner wenig später wieder gefasst. „Wir haben drei Tore geschossen.“ Mittelfeldspieler Manuel Zeitz suchte Hoffnung in der Erkenntnis, dass „wir vier Gegentore nicht in jedem Heimspiel bekommen“. Sein Mannschaftskollege Nico Zimmermann forderte: „Die Niederlage muss schnell aus den Köpfen raus. Schon am Mittwoch geht es weiter.“

In Jena geht es weiter, und dort muss der FCS ab 19 Uhr einiges besser machen. „Wir haben uns nach vorne Möglichkeiten erspielt, die für drei Spiele reichen müssen“, sagt FCS-Trainer Jürgen Luginger. Doch der starke Zimmermann (3., 9., 24. Minute) und Nico Weißmann (29.) scheiterten an Heidenheims Torwart Erol Sabanov. Der Ex-Saarbrücker hatte einen glänzenden Tag erwischt.

Auch sein Mannschaftskamerad Patrick Mayer, der nach zwölf Minuten das erste seiner drei Tore in diesem Spiel erzielte. „Da schießen wir uns vorher gegenseitig an“, war Kapitän Markus Mann später fassungslos. Martin Forkel traf Manuel Zeitz, so kam der Ball zu Marc Schnatterer. Der traf nur die Latte, Mayer ins Netz. „Dann verlieren wir zu viele Bälle in der Vorwärtsbewegung“, schimpfte Mann weiter. So vor dem 2:2, was Schnatterer zu einem sehenswerten Fernschuss einlud, der genau unter die Latte passte (41.). Dem 2:3 (65.) durch Mayer ging ein einfacher Doppelpass voraus. „Vielleicht waren wir da zu weit weg von den Leuten“, suchte Zeitz eine Erklärung.

Schwarzer Tag
Beim 2:4 (76., Mayer) hob Martin Forkel das Abseits auf. Der FCS spielte im Mittelfeld mit einer Rautenformation. Die Umstellung belebte die Offensive, riss aber in der Defensive Lücken. Zumal Stephan Sieger als Sechser einen schwarzen Tag erwischt hatte. „Stephan stand oft alleine im Mittelfeld“, versuchte Trainer Luginger seinen Spieler zu schützen, „da müssen wir kompakter stehen.“ Für die 4794 Zuschauer im Ludwigspark blieb Sieger aber erneut hinter den Erwartungen zurück.

Doch die Fans sahen auch Positives: Beispielsweise das 1:1 (17.), als Zeitz einen Zimmermann-Freistoß per Kopf ins Netz wuchtete. Oder das 2:1 (21.) von Forkel, der eine tolle Kombination mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze vollendete. Und auch die Moral der Mannschaft stimmte, was das späte 3:4 (89.) durch Stürmer Markus Fuchs belegt. In der Nachspielzeit hätte es sogar noch Strafstoß für Saarbrücken geben können, als Christian Beisel Velimir Grgic an der Strafraumgrenze umrannte. „In Jena und Dresden wird der Schiedsrichter für die Heimmannschaft pfeifen“, sagte Trainer Luginger. „Aber ich will die Niederlage nicht auf den Unparteiischen schieben.“



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