L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

L125

Priorität: Dringend

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Die e-Mobil-Saar-Flotte erobert das Saarland

 Für die Strommobil-Flotte gibt's bald mehr Ladestationen im Regionalverband.

Für die Strommobil-Flotte gibt's bald mehr Ladestationen im Regionalverband.

Erst Bus, Zug oder Saarbahn nehmen, dann das Fahrziel im kleinen Elektroauto ansteuern: e-Mobil Saar macht’s möglich – und geht jetzt, ein Vierteljahr nach dem offiziellen Projektstart im März, in die zweite Stufe. Dazu gehört eine Info-Tour durchs Land, die am Dienstag, 2. Juli, von 11 bis 17 Uhr auf dem Platz vor der Europa-Galerie Station macht. Am Freitag, 12. Juli, werben das Land und seine Projektpartner von 11 bis 15 Uhr an der Uni-Mensa für das neue Mobilitätsangebot.

Nächsten Dienstag können die Besucher an der Europa-Galerie außerdem Glühbirnen gegen LED-Sparlampen tauschen und sich informieren, wie sie zu Hause Energie sparen, die Kosten eindämmen und die Umwelt schonen können.

Thorsten Bischoff, der Sprecher von Verkehrsminister Heiko Maas, und die Projektbetreuer Bernadette Botasow sowie Guillem Tänzer stellten vor, was in der zweiten Phase von e- Mobil Saar über die Infotour hinaus passiert: Möglich wird dann zum Beispiel, dass Saarbahnkunden in Kleinblittersdorf zur Biosphärentour im abgasfreien Mini- Stromer aufbrechen können, um danach wieder in der Saarbahn nach Hause zu fahren. Denn am Rathaus in Kleinblittersdorf nahe der Saarbahnstation entsteht eine von 23 weiteren geplanten Ladestationen, an denen die Elektroflitzer stehen. Rund 20 000 Euro koste jede der neuen Stationen. Acht seien an Verkehrsknotenpunkten im Regionalverband Saarbrücken zu finden. Gefragt, was denn das Besondere an e-Mobil Saar ist, sagt Bischoff. „Das Einzigartige ist, dass wir einen Verkehrsverbund im gesamten Land mit einer Mobilitätskarte haben. Der Kunde kann dank der Echtzeit-Anzeige, zum Beispiel auf seinem Smartphone, sehen, wann sein Bus oder seine Saarbahn kommt, kann sein Elektrofahrzeug buchen und seinen persönlichen Fahrplan auch ändern. Denn das System denkt mit, wie der Kunde sein Ziel erreichen kann.“

Damit an den bald 33 Ladestationen genug Autos stehen, kommt in Phase zwei eine weitere Neuheit hinzu, wie Bischoff verdeutlicht: Jetzt können sich neben dem Car-Sharing Unternehmen der Deutschen Bahn weitere Partner in den E-Mobil- Verleih einklinken. Etwa Kommunen, die Elektroautos zum einen als Dienstfahrzeuge nutzen und sie zum anderen an Bus- und Bahnnutzer verleihen, um damit Geld zu verdienen. ole

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